Feuer breitete sich auf zweite Hütte aus
In Leutasch ist am 31. Oktober ein Brand in alpinem Gelände außer Kontrolle geraten. Das Feuer wurde gegen 11.30 Uhr bemerkt und erfasste zunächst eine Jagdhütte. In weiterer Folge griffen die Flammen auf ein zweites Gebäude und den angrenzenden Wald über. Beide Jagdhütten wurden durch den Brand vollständig zerstört.
Der beginnende Waldbrand konnte nach Angaben zum Einsatzgeschehen rasch eingedämmt werden. Wegen der Lage des Brandobjekts war die Zufahrt für die Einsatzkräfte schwierig. Die Löscharbeiten mussten deshalb von mehreren Seiten und mit Unterstützung aus der Luft organisiert werden. Zwei Hubschrauber des Innenministeriums wurden für den Löscheinsatz eingesetzt.
88 Personen mit 22 Fahrzeugen im Einsatz
Die Feuerwehren aus Leutasch, Telfs, Hatting, Rum, der Stadt Innsbruck, Grinzens und Zirl rückten gemeinsam mit der Landesfeuerwehrschule Tirol an. Insgesamt standen 22 Fahrzeuge und 88 Personen im Einsatz. Zusätzlich waren die Rettung Seefeld, die Bergrettung Leutasch und mehrere Polizeistreifen vor Ort.
| Einsatzbereich | Angaben |
|---|---|
| Brandort | Alpines Gelände in Leutasch |
| Betroffene Objekte | 2 Jagdhütten |
| Feuerwehreinsatz | 22 Fahrzeuge, 88 Personen |
| Unterstützung aus der Luft | 2 Hubschrauber des Innenministeriums |
Löscharbeiten mit Löschbecken und Atemschutz
Für die Brandbekämpfung wurden Löschbecken eingerichtet. Ein Hubschrauber flog Wasser zu den schwer erreichbaren Bereichen. Auch ein Atemschutztrupp kam bei den Arbeiten zum Einsatz. Nachdem die Flammen weitgehend unter Kontrolle waren, folgten Nachlöscharbeiten, um verbliebene Brandstellen abzusichern.
„Aufgrund der schwer zugänglichen Lage des Brandobjekts und der Gefahr der Brandausbreitung wurden dem Einsatz zwei Hubschrauber für den Löscheinsatz hinzugezogen.“
Im weiteren Verlauf konnten erste Kräfte abgezogen werden. Nach der abschließenden Kontrolle wurde „Brand aus“ gegeben. Danach rückten auch die zuletzt eingesetzten Kräfte wieder ein und beendeten den Einsatz.
Feuerwehrmann verletzt, hoher Sachschaden
Bei der Brandbekämpfung wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Über die Art der Verletzung enthält der vorliegende Einsatzbericht keine näheren Angaben. Die Höhe des Sachschadens wird mit einem mittleren fünfstelligen Eurobetrag beziffert. Die beiden Jagdhütten sind nicht mehr nutzbar; der Waldbrand konnte hingegen auf einen beginnenden Bereich begrenzt werden.
- Zwei Jagdhütten wurden vollständig zerstört.
- Der angrenzende Wald war ebenfalls vom Feuer betroffen.
- Ein Feuerwehrmann erlitt während des Einsatzes eine Verletzung.
- Die Löscharbeiten erfolgten am Boden und aus der Luft.