Lokale Bühne, große Wirkung
Die Volksschauspiele in Telfs stehen erneut im Rampenlicht: Mit der aktuellen Inszenierung „Feuernacht“ lobt die Berichterstattung das Stück als eine künstlerische Weiterentwicklung gegenüber dem Vorjahreserfolg „Romeo und Julia“. Besonders hervorgehoben werden das Drehbuch, das Ensemble, die Inszenierung und die musikalische Begleitung, die zusammen das Freilufttheater vor Ort zu einem bemerkenswerten Ereignis machen.
Beteiligte und künstlerische Ausrichtung
Das Drehbuch stammt von Felix Mitterer. Geleitet wird die Aufführung von Thomas Gassner, die Live-Musik liefert Herbert Pixner gemeinsam mit drei Kollegen. Als prägende Bühnenfigur wird Gregor Bloéb genannt; zusätzlich werden die Darsteller Lenz Moretti und Fabian Mait-Mitterer im Ensemble hervorgehoben. Die Berichterstattung betont, dass die Leistung als kollektive Meisterleistung zu verstehen ist.
„Feuernacht“ toppt das Vorjahres-Stück.
Die Aufführung nutzt eine ungewöhnliche Spielstätte: ein Abbruchhaus in der Telfer Südtirolersiedlung. Eine große Leinwand, auf der viele Szenen live in Schwarz-Weiß übertragen werden, erweitert das Bühnengeschehen und verleiht dem Theater eine zusätzliche, filmische Dimension.
- Starkes Drehbuch: Felix Mitterer
- Regie: Thomas Gassner
- Musik: Herbert Pixner (mit drei Kollegen)
- Prägende Rolle: Gregor Bloéb
Bedeutung für Telfs und die Region
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Telfs bedeutet die Anerkennung mehr als eine einzelne Aufführung: Sie stärkt die kulturelle Sichtbarkeit des Ortes im Land Tirol und kann das kulturelle Profil der Gemeinde langfristig schärfen. Die Nutzung eines ungewöhnlichen Spielorts macht die Stücke zu lokalen Ereignissen und zieht vermutlich auch Zuschauerinnen und Zuschauer von außerhalb an, was indirekt der Gastronomie und dem Fremdenverkehr in und um Telfs zugutekommen kann.
Die Berichterstattung nennt die Inszenierung als Beispiel für eine kulturelle Qualität, die über die Gemeindegrenzen hinauswirkt. Für lokale Akteurinnen und Akteure im Kulturbereich ist das ein Signal, dass Investitionen in ungewöhnliche Spielstätten und hochkarätige künstlerische Partnerschaften Wirkung zeigen.
| Funktion | Name |
|---|---|
| Drehbuch | Felix Mitterer |
| Regie | Thomas Gassner |
| Musik | Herbert Pixner (mit drei Kollegen) |
| Ensemble / Erwähnte Darsteller | Gregor Bloéb; Lenz Moretti; Fabian Mait-Mitterer |