Der 38-jährige Südtiroler Fabian Lantschner hat seine Funktion als Co-Trainer von Wacker Innsbruck auf eigenen Wunsch niedergelegt. Das teilte der Klub in der Folge seines persönlichen Rückzugs mit: Lantschner bleibt zwar weiterhin hinter den Kulissen in der Vereinsorganisation tätig, zieht sich jedoch aus dem operativen Trainergeschäft zurück.
Vom Jugendtrainer zum Co-Trainer – und nun Rückzug
Lantschners Weg bei Wacker begann 2019, als er als Jugendtrainer in der U14 tätig wurde. In den darauffolgenden Jahren stieg er in der Vereinsstruktur auf und war zuletzt drei Jahre lang als Co-Trainer tätig. Während dieser Zeit begleitete er den Klub auf dem Weg zurück in den Profi-Fußball; die Mannschaft feierte mehrere Aufstiege, die der Trainerstab mitverantwortete.
Gründe für den Rückzug
Als Hauptgrund für seinen Rückzug nannte Lantschner seine berufliche Situation: Hauptberuflich ist er Mitglied der Geschäftsleitung einer Baumanagement-Firma in Innsbruck und daher stark eingebunden. Seine Tätigkeit als Trainer sei mit diesem beruflichen Engagement nicht mehr vereinbar gewesen. Außerdem habe er privat „einige Dinge hinten angeschoben“, so Lantschner, weshalb er die Entscheidung trotz der emotionalen Bindung zum Klub getroffen habe.
„Es war mir eine große Ehre. Bei Heimspielen kamen zwischen 3.000 und 6.000 Fans ins Tivoli-Stadion. Mit den drei Aufstiegen in Folge haben wir Geschichte geschrieben. Es war eine geile Zeit. Ich konnte mir meinen Lebenstraum erfüllen.“
Nach eigenen Angaben lehnte Lantschner nach reiflicher Überlegung auch eine Position als Sportkoordinator im Management ab. Sein bisheriger Cheftrainerkollege Sebastian Siller bleibt indes in seiner Funktion als Cheftrainer erhalten.
Konsequenzen für den Verein und Fans
Der Rückzug eines bewährten Co-Trainers kann mittelfristig organisatorische Anpassungen im Trainerstab erfordern. Für die Fans hat Lantschners Abschied symbolischen Charakter: Er war Teil der Aufstiegsserie, die im Tivoli von jeweils mehreren tausend Zuschauerinnen und Zuschauern begleitet wurde. Für den Spielbetrieb selbst bedeutet dies derzeit keine Änderung an der Spitze des Trainerteams, da Siller weiterhin das Team leitet.
- 2019: Beginn als U14-Trainer bei Wacker Innsbruck
- 3 Jahre: Einsatz als Co-Trainer
- aktuell: Rückzug aus der operativen Trainerarbeit, Verbleib in der Vereinsorganisation
Für Anhängerinnen und Anhänger des Vereins bleibt zu beobachten, wie Wacker die vakante operative Rolle im Trainerteam ersetzt oder intern neu verteilt. Lokale Bedeutung hat die Entscheidung vor allem, weil sie den personellen Kurs des Innsbrucker Klubs in einer Phase nach mehreren Aufstiegen prägt.
| Person | Rolle | Status |
|---|---|---|
| Fabian Lantschner | Co-Trainer / früher U14-Trainer | tritt als Co-Trainer zurück, bleibt in Organisation |
| Sebastian Siller | Cheftrainer | weiterhin im Amt |
Besonders erwähnt wurde auch, dass mit Flügelflitzer Adrian Lechl weiterhin ein Südtiroler Spieler im Kader von Wacker steht. Insgesamt markiert Lantschners Schritt das Ende eines intensiven Abschnitts seiner Trainerlaufbahn beim Klub, bleibt aber mit einer organisatorischen Verbindung an den Verein gebunden.