Am Bozner Platz in Innsbruck läuft ein lokales Beratungsangebot, das sich gezielt an Jugendliche, Familien und Senioren richtet: Das InfoEck der Generationen informiert kostenlos über Auslandsaufenthalte, Fördermöglichkeiten und digitale Fragestellungen. Damit will das Land Tirol die Nutzung europäischer Programme und lokaler Leistungen in der Bevölkerung erhöhen und praktische Hilfestellung beim Umsetzen von Projektideen bieten.
September-Schwerpunkt: Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps
Im Fokus stehen im September die europäischen Jugendprogramme Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps. Interessierte können bei drei kostenlosen Projektwerkstätten Unterstützung beim Entwickeln von Projektideen und beim Ausarbeiten von Anträgen erhalten. Die Werkstätten sollen offene Fragen klären und konkrete Schritte für Förderanträge praxisnah begleiten.
- Termine der Projektwerkstätten:
- Donnerstag, 3. September 2026, 14:00–16:00
- Donnerstag, 10. September 2026, 14:00–16:00
- Donnerstag, 24. September 2026, 14:00–16:00
- Wichtig: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
| Leistung | Zeitraum / Hinweis |
|---|---|
| Projektwerkstätten | 3 Termine im Sept., jeweils 14–16 Uhr, ohne Anmeldung |
| Allgemeine Beratung | Ganzjährig zu Erasmus+, Solidaritätskorps, Auslandsaufenthalten, Familienleistungen, digitalen Fragen |
| Nächste Einreichfrist | 1. Oktober 2026 |
"Gute Informationen öffnen Türen. Ob Auslandsaufenthalt, Familienleistungen oder Fragen zur digitalen Welt für Senioren: Wer seine Möglichkeiten kennt, kann sie auch nutzen. Das InfoEck der Generationen macht Angebote sichtbar, bietet Orientierung und hilft dabei, aus Ideen konkrete Schritte zu machen"
Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Menschen, die praktische Hilfe beim Zugang zu Förderungen und Mobilitätsprogrammen suchen. Für Jugendliche bedeutet das konkret: Unterstützung beim Antragsschreiben für Austauschprojekte, Informationen über Dauer und Finanzierung von Auslandsaufenthalten sowie Hilfestellung bei Partnerfindung und Projektaufbau. Familien erhalten Auskunft zu Förderleistungen, Antragswegen und Kombinationsmöglichkeiten mit regionalen Angeboten. Für Ältere bietet das InfoEck Orientierung bei digitalen Fragen, etwa dem Umgang mit Online-Formularen oder Diensten.
Für Antragstellerinnen und Antragsteller ist besonders zu beachten, dass die nächste Einreichfrist am 1. Oktober 2026 endet. Wer ein Projekt realisieren will, sollte die Werkstätten im September nutzen, um offene Punkte zu klären und die Antragsunterlagen zu vervollständigen. Da keine Anmeldung nötig ist, sind spontane Besuche möglich; dennoch empfiehlt es sich, frühzeitig zu erscheinen, um individuelle Fragen mit Expertinnen und Experten zu besprechen.
Das InfoEck fungiert damit als direkte Schnittstelle zwischen Bürgerinnen und Bürgern und den Förderstrukturen auf Landes- und EU-Ebene. Für Innsbruck bedeutet das: niedrigschwelliger Zugang zu internationalen Fördermöglichkeiten, konkrete Hilfe bei bürokratischen Hürden und mehr Sichtbarkeit für lokale Projektideen, die von Jugendsport über Kulturinitiativen bis zu solidarischen Projekten reichen können.
Weitere Details zum Angebot können vor Ort am Bozner Platz eingesehen oder über die Landesstellen für Jugend- und Familienförderung erfragt werden. Die Möglichkeit, Projekte gemeinsam mit Fachleuten zu entwickeln, ist für viele potenzielle Antragsteller ein entscheidender Schritt von der Idee zur Umsetzung.