Die Pulkautal Biennale hat am Wochenende in der Grenzlandhalle in Hadres ihre Premiere gefeiert. Das neue Kulturformat macht das nördliche Weinviertel von 11. bis 19. Juli zur Bühne für zeitgenössische Kunst: Gezeigt werden Malerei, Fotografie, Skulpturen und Illustrationen an mehreren Standorten in Hadres sowie in den Kellergassen von Obritz und Untermarkersdorf.
Eröffnung mit regionaler Prominenz
Intendantin Romana Schuler begrüßte zur Eröffnungsveranstaltung zahlreiche beteiligte Künstlerinnen und Künstler sowie lokale Vertreterinnen und Vertreter. Unter den Gästen waren Bürgermeister aus der Region — darunter Manfred Baumgartner (Alberndorf), Florian Nawara (Haugsdorf), Erwin Kasper (Pernersdorf) und Peter Frühberger (Seefeld-Kadolz) — sowie Hadres’ Vizebürgermeister Erich Greil. Zudem nahmen Vertreterinnen der Leader-Organisation und der Initiative Pulkautal teil.
Kunst und Landschaft im Dialog
Das Motto der Biennale lautet „Eine Sprache für das Land“ und stellt die Verbindung von Kunst und regionaler Landschaft in den Mittelpunkt. In einer Wortmeldung wurde die Bedeutung betont, die Kunst für die Wahrnehmung von Natur, Tieren und Pflanzen habe. Die Veranstalterinnen und Gäste hoben hervor, dass die gewählte Präsentationsform — Ausstellungen in Hallen und in den traditionellen Kellergassen — die landschaftliche Identität des Pulkautals sichtbar machen solle.
„Mit der Biennale holen wir Venedig ins Pulkautal.“
Dieser Satz, mit dem in der Eröffnungsrunde die Bedeutung des neuen Kulturformats für die Region unterstrichen wurde, zeigt die Absicht, durch die Biennale über die Gemeindegrenzen hinweg Aufmerksamkeit zu erzeugen und Besucherinnen und Besucher anzuziehen.
Beteiligte Orte und Angebote
- Ausstellungsorte: Hadres (u. a. Grenzlandhalle), Obritz (Kellergassen), Untermarkersdorf (Kellergassen)
- Gezeigte Gattungen: Malerei, Fotografie, Skulptur, Illustration
- Laufzeit: 11. bis 19. Juli
Für Besucherinnen und Besucher aus dem Bezirk Hollabrunn bedeutet die Biennale eine einfache Gelegenheit, zeitgenössische Kunst in unmittelbarer Nähe zu erleben: kurze Anfahrtswege, Ausstellungen in vertrauter Landschaft und die Möglichkeit, Kultur mit Ausflügen in die Kellergassen zu verbinden. Kulturverantwortliche der beteiligten Gemeinden sehen in dem Projekt zugleich eine Chance, das Pulkautal als kulturellen Raum zu profilieren und lokale Initiativen zu vernetzen.
Praktische Hinweise
Die Ausstellungen laufen noch bis zum 19. Juli. Wer die Biennale besuchen möchte, findet die zentralen Ausstellungsorte in Hadres sowie in den Kellergassen von Obritz und Untermarkersdorf. Informationen zu Öffnungszeiten und begleitenden Programmpunkten werden lokal bekanntgegeben; für aktuelle Details empfiehlt sich eine Rückfrage bei den Gemeinden oder der Initiative Pulkautal.
| Datum | Ort | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| 11.–19. Juli | Hadres | Ausstellungen in Grenzlandhalle und Gemeindeorten |
| 11.–19. Juli | Obritz, Untermarkersdorf | Kellergassen-Ausstellungen |
Die Pulkautal Biennale ist ein regionales Kulturprojekt mit Potenzial: Sie vernetzt Gemeinden, zieht Kunstschaffende in ländliche Räume und bietet Bewohnerinnen und Bewohnern des Bezirks Hollabrunn eine neue lokale Bühne für zeitgenössische Kunst.