Im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Traunstein haben im Schuljahr 2025/26 insgesamt 297 Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen ein Jahr lang den Klimaschutz in den Mittelpunkt ihres Unterrichts gestellt. Beteiligte Bildungseinrichtungen waren die Polytechnische Schule Gmunden sowie die Volksschulen Traunkirchen, Kirchham und Vorchdorf.
Konkrete Projekte und Lernorte
Die Schulen setzten ein breites Spektrum an Bildungsformaten ein: Workshops, Exkursionen und praxisorientierte Projekte sollten klimarelevante Themen für die Kinder greifbar machen. Auf dem Programm standen unter anderem:
- ein Besuch im Welios in Wels als außerschulischer Lernort,
- Kleidertausch- und Upcycling-Aktionen,
- gemeinsames, klimafreundliches Kochen,
- Projekte zu Bodenschutz und
- Erkundungen zu möglichen Zukunftsberufen im Bereich Klimaschutz und Energie.
Diese Aktivitäten wurden mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds finanziert, wodurch finanzielle Hürden für die Realisierung mehrerer Exkursionen und Praxisprojekte überwunden werden konnten.
Abschluss und Wirkung
Den Abschluss des Jahres bildete ein gemeinsames Fest, bei dem die beteiligten Schulen ihre Ergebnisse präsentierten und Einblicke in die durchgeführten Maßnahmen gaben. Solche Abschlussformate dienen nicht nur der öffentlichen Wahrnehmung, sondern festigen auch den Lernzuwachs, da Schülerinnen und Schüler Ergebnisse zusammenfassen und für ein Publikum aufbereiten müssen.
Für Eltern und Gemeinden ist die Initiative deshalb von doppelter Bedeutung: Einerseits erweitern Kinder ihr Wissen über Alltagsentscheidungen (Ernährung, Mobilität, Energieverbrauch), andererseits entstehen Anknüpfungspunkte für lokale Maßnahmen und Kooperationen zwischen Schulen, Vereinen und kommunalen Einrichtungen.
Was das für den Bezirk Gmunden bedeutet
Bildungsprojekte dieser Art können langfristig zu veränderten Alltagspraktiken führen — wenn Inhalte in Familien und Schule verankert werden. Die Teilnahme fast 300 Kinder zielt darauf ab, Bewusstsein und Handlungskompetenz für klimafreundliches Verhalten zu stärken. Für die Gemeinden heißt das: lokale Infrastrukturfragen wie sichere Schulwege, Fahrradabstellplätze oder nachhaltige Verpflegungsangebote gewinnen an Relevanz.
| Schule | Ort |
|---|---|
| Polytechnische Schule | Gmunden |
| Volksschule | Traunkirchen |
| Volksschule | Kirchham |
| Volksschule | Vorchdorf |
Eltern, die an weiterführenden Informationen oder an einer Zusammenarbeit mit den Schulen interessiert sind, können sich an die jeweilige Bildungseinrichtung wenden. Die Projektförderung durch den Klima- und Energiefonds zeigt zudem: Förderinstrumente sind vorhanden, wenn Schulen und Gemeinden entsprechende Projekte planen.
Insgesamt dokumentiert das Projekt in der KEM Traunstein, wie schulische Bildung und kommunale Klimaarbeit verbunden werden können — ein Modell, das sich auch in anderen Regionen als praktikabel erweisen könnte.