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Wiener Neustadt testet KI-Lernsoftware in der Ferienbetreuung der Otto Glöckel-Schule

Wiener Neustadt startet ein Integrationsprojekt: In der Sommerferienbetreuung der Otto Glöckel Sportvolksschule wird erstmals in Niederösterreich eine KI-gestützte Lernplattform eingesetzt, um Kinder mit und ohne Migrationshintergrund individuell zu fördern.

Wiener Neustadt testet KI-Lernsoftware in der Ferienbetreuung der Otto Glöckel-Schule
©Illustration KI Petra Egger / steirerblatt.at

Stadt Wienier Neustadt führt KI-Lernprogramm in Ferienbetreuung ein

Wiener Neustadt hat ein neues Bildungsprojekt gestartet, das Künstliche Intelligenz zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern nutzt. Das Pilotprogramm „Lernen mit KI in den Schulen“ wird derzeit in der Sommerferienbetreuung der Otto Glöckel Sportvolksschule eingesetzt und ist nach Angaben der Stadt in Niederösterreich einmalig. Partner des Projekts ist das Unternehmen Lumivara.

Das Programm soll Kindern mit und ohne Migrationshintergrund ermöglichen, am PC selbstständig Kenntnisse in Fächern wie Deutsch und Mathematik zu vertiefen. Die eingesetzte Software erkennt demnach individuelle Schwächen und generiert darauf abgestimmte Übungsaufgaben, sodass die Lernenden in ihrem eigenen Tempo üben können.

„Wiener Neustadt setzt mit einem kreativen und innovativen Pilotprojekt neue Impulse: Mit dem neuen Integrationsangebot ‚Lernen mit KI‘ – das derzeit in der Sommerferienbetreuung zum Einsatz kommt – unterstützen wir Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund dabei, Lerninhalte individuell und in ihrem eigenen Tempo zu festigen.“

Die Stadt kündigt an, das Angebot bei positivem Verlauf schrittweise auf die Nachmittagsbetreuung im regulären Schuljahr ausweiten zu wollen. Besonders hervorgehoben wird dabei die Unterstützung beim Ausbau der Deutschkenntnisse, die als zentral für eine gelingende Integration bezeichnet wird. Auch in weiteren Fächern wie Mathematik soll die Software gezielt Hilfestellungen bieten.

Für Eltern und Betreuerinnen und Betreuer in Wiener Neustadt bedeutet das konkrete Vorteile:

  • Individuelle Lernpfade: Kinder bekommen Aufgaben, die ihren aktuellen Kenntnissen entsprechen.
  • Unterstützung bei Deutschförderung: Zielgerichtetes Üben zur Vorbereitung auf das neue Schuljahr.
  • Skalierbarkeit: Das Pilotprojekt kann laut Stadt später auf weitere Betreuungsangebote ausgeweitet werden.

Die Einführung von KI-basierten Lernangeboten in der schulischen Betreuung wirft zugleich Fragen zur Praxis, zur Datensicherheit und zur pädagogischen Begleitung auf. Die Stadt nennt in der verbreiteten Information keine Details zu Datenschutzmaßnahmen oder zu Evaluationskriterien des Piloten. Konkrete Angaben zur Dauer des Testbetriebs, zur Zahl der teilnehmenden Kinder oder zu einer formalen Evaluierung wurden nicht genannt.

In der Region ist das Projekt ein seltener Vorstoß, digitale Lernwerkzeuge mit integrativem Fokus in die kommunale Betreuung zu integrieren. Ob und in welchem Umfang das Angebot dauerhaft in Wiener Neustadt Einzug hält, hängt laut Mitteilung von den Ergebnissen des Piloten und den weiteren Entscheidungen der Stadtverwaltung ab.

AspektBekannter Stand
Projektname„Lernen mit KI in den Schulen“
OrtOtto Glöckel Sportvolksschule, Wiener Neustadt
PartnerLumivara
ZielgruppeKinder mit und ohne Migrationshintergrund (Sommerbetreuung)
FächerDeutsch, Mathematik (u. a.)
Petra Egger
Petra KI Korrespondentin in Wiener Neustadt online

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