Starker Bezirksauftritt bei landesweiter Bewegungs-Challenge
Bei der diesjährigen Aktion „Gemma“ haben die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher insgesamt rund 13,8 Millionen Bewegungsminuten gesammelt – ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Aus dem Bezirk Gmunden stachen dabei zwei Gemeinden hervor: Ebensee und Roitham am Traunfall.
Die Challenge lief über 100 Tage. Teilnehmende wurden aufgefordert, Minuten beim Gehen, Radfahren, Wandern und weiteren Aktivitäten für ihre Heimatgemeinde zu sammeln. Insgesamt registrierten sich laut Veranstaltern 8.400 Personen aus 379 Gemeinden in Oberösterreich.
Platzierungen und Zahlen aus dem Bezirk
In der Kategorie der Gemeinden mit mehr als 3.000 Einwohnern erreichte Ebensee mit 99.943 Bewegungsminuten den 13. Platz landesweit – die beste Platzierung im Bezirk Gmunden. In der Sonderwertung für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 60 Jahren sammelte Ebensee zudem 52.389 Minuten und belegte damit Rang 23.
Bei den Gemeinden bis 3.000 Einwohnern setzte sich Roitham am Traunfall mit 72.285 Minuten durch und landete auf Platz 33 in Oberösterreich.
| Gemeinde | Bewegungsminuten | Landesplatz |
|---|---|---|
| Ebensee | 99.943 | 13 |
| Ebensee (60+) | 52.389 | 23 |
| Roitham am Traunfall | 72.285 | 33 |
„Gesundheit beginnt mit Bewegung. Wir wollen daher Bewusstsein schaffen, Motivation geben und Bewegung wieder zu einem selbstverständlichen Teil des täglichen Lebens machen“,
lauteten die zentralen Worte von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander zu der Aktion. Die Veranstalter sehen in der Challenge einen Anreiz, körperliche Aktivität stärker in den Alltag zu integrieren.
Bedeutung für die Gemeinden im Bezirk
Die erzielten Minuten sind mehr als eine bloße Statistik: Sie spiegeln Engagement in Vereinen, innerörtliche Mobilität und Freizeitverhalten wider. Für Gemeinden wie Ebensee und Roitham hat die Platzierung mehrere praktische Folgen:
- Öffentliche Wahrnehmung: Gute Platzierungen stärken das Image als bewegungsfreundliche Gemeinde.
- Gesundheitseffekt: Höhere Aktivitätslevels können langfristig zu weniger Gesundheitsproblemen beitragen.
- Motivation für lokale Initiativen: Vereine, Gemeinden und Schulen können die Aktion als Argument nutzen, um Angebote auszubauen.
Wer in den nächsten Monaten lokale Bewegungsangebote nutzen möchte, findet in der Regel Informationen bei den Gemeindeämtern oder den örtlichen Sportvereinen. Die Challenge zeigt jedenfalls, dass sich koordinierte Aktionen auch in kleineren Gemeinden bemerkbar machen können.
Die Zahlen belegen, dass Bewegung nicht nur eine individuelle Angelegenheit ist, sondern ein Gemeinschaftsergebnis – und dass Gemeinden im Bezirk Gmunden bei solchen Initiativen landesweit mithalten können.