Mehrfache Einsätze halten Rettungskräfte im Mariazellerland in Atem
Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich im Mariazellerland binnen kurzer Zeit zwei schwere Unfälle, bei denen insgesamt vier Personen verletzt wurden. Die Vorfälle führten zu umfangreichen Rettungsmaßnahmen mit mehreren Rettungswagen, First Respondern und dem Notarzthubschrauber.
Gegen 15.38 Uhr kollidierten zwei Pkw frontal auf der B20 im Bereich Fallenstein (Gemeinde Mariazell). Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte der Lenker des einen Fahrzeugs, ein 79-jähriger Mann, wegen eines medizinischen Notfalles auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Im gleichen Fahrzeug befand sich eine 44-jährige Beifahrerin. Das entgegenkommende Fahrzeug war mit einem Fahrer besetzt.
Bei der Kollision erlitten alle drei Beteiligten Verletzungen unbestimmten Grades; alle stammen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Eine der Personen wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 17 ins Universitätsklinikum Graz geflogen. Zwei weitere Verletzte wurden unter notärztlicher Begleitung mit Rettungswagen in das Landeskrankenhaus Hochsteiermark, Standort Leoben gebracht.
Erneuter Einsatz wenige Stunden später
Nur kurz nach dem Verkehrsunfall wurde gegen 17.20 Uhr das Rote Kreuz Mariazellerland zu einem weiteren schweren Notfall gerufen. Bei einem Freizeitvorfall auf einem Bauernhof zog sich ein 12-jähriges Mädchen aus dem Bezirk eine schmerzhafte Kniescheibenluxation zu.
Die Alarmierung löste eine erneute Mobilisierung aus: Zwei First Responderinnen, die sich nach dem Verkehrsunfall bereits auf dem Heimweg befanden, wurden wieder alarmiert und trafen wenige Minuten später am Einsatzort ein. Ein weiteres Team des Roten Kreuzes übernahm die Versorgung bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers Christophorus 3, der die junge Patientin anschließend ebenfalls ins Universitätsklinikum Graz flog.
- Ereignis 1: Frontalkollision auf der B20 in Fallenstein, 15.38 Uhr — drei Verletzte, ein Hubschraubertransport nach Graz, zwei Transporte nach Leoben.
- Ereignis 2: Freizeitunfall auf einem Bauernhof, 17.20 Uhr — 12-jährige mit Kniescheibenluxation, Hubschraubertransfer nach Graz.
- Betroffene stammen alle aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.
Die dichte Abfolge der Einsätze zeigt, wie stark lokale Rettungseinheiten an kurzen Tagen mit mehreren Notfällen beansprucht werden können. Besonders hervorzuheben ist die Rolle von First Respondern und Hubschraubern, die den schnellen Transport in Schwerpunktkliniken ermöglichen.
| Uhrzeit | Ereignis | Verletzte | Transport |
|---|---|---|---|
| 15.38 | Frontalkollision B20, Fallenstein | 3 Personen (79‑, 44‑, weiterer Lenker) | 1 x Christophorus 17 → UK Graz; 2 x Rettungswagen → LKH Leoben |
| 17.20 | Freizeitunfall auf Bauernhof | 1 Person (12‑jähriges Mädchen) | 1 x Christophorus 3 → UK Graz |
Für die Bevölkerung im Bezirk Bruck‑Mürzzuschlag bedeutet dies konkret: Bei Unfällen sind schnelle Ersthilfe und das korrekte Verhalten am Unfallort entscheidend. Zu beachten ist, dass in schweren Fällen der Hubschrauber zum Transport in spezialisierte Kliniken herangezogen wird, was Entscheidungen des Notarztes vor Ort reflektiert.
Die beteiligten Einsatzorganisationen waren das Rote Kreuz Mariazellerland, First Responder‑Teams sowie die Notarzthubschrauber Christophorus 17 und Christophorus 3. Zu eventuellen Unfallursachen, etwaigen Verkehrsbehinderungen nach dem Zusammenstoß der Pkw oder dem aktuellen Gesundheitszustand der Verletzten liegen keine weitergehenden offiziellen Informationen vor.
Die Behörden weisen generell darauf hin, auf die Hinweise der Einsatzkräfte zu achten und bei eigenen Ersthelfermaßnahmen die Anweisungen von Rettungspersonal zu befolgen.