Vorzeitiges Ende einer geplanten Extrem‑Tour
Der Extremsportler Andreas Rambo Ropin hat seine für das 15‑jährige Bühnenjubiläum angekündigte Aktion "1 vs 10" vorzeitig beendet. Die Unternehmung, die von Trofaiach ausgehen und mehrere Gipfel in neun Staaten nacheinander „everesten“ sollte, endete nach 21 Tagen aus gesundheitlichen Gründen. Betroffen ist auch das nähere Umfeld von Bruck an der Mur, da die Aktion hier kommunikativ und regional begleitet wurde.
Ropin erklärte, dass ihn insbesondere Rückenbeschwerden sowie anhaltende Probleme am linken Sprunggelenk zur Aufgabe zwangen. Vor rund zwei Monaten habe er sich das Sprunggelenk bei einem Umknicken schwer verletzt; die Wunde sei damals geschwollen und blau gewesen. Zur Vorbereitung auf die Jubiläumstour arbeitete er mit einem Physiotherapeuten zusammen und unterzog sich mehreren Tests, bei denen das Sprunggelenk zunächst wieder als funktionstüchtig beurteilt worden sei. Dennoch habe die kumulative Belastung der vergangenen Wochen zur Verschlechterung geführt.
"Ich habe gemerkt, das geht sich einfach nicht mehr aus."
Die geplante Aktion war anspruchsvoll: Ropin wollte die Höhen ausgewählter Gipfel so oft wiederholt bezwingen, bis sich deren kumulierte Höhe auf die des Mount Everest addiert – also auf 8.848 Meter. Als Distanzen zwischen den Bergen wollte er sein Rennrad nutzen. Das Projekt war als spektakulärer krönender Akt seines Jubiläums angekündigt worden, sollte aber bereits nach drei Wochen abgebrochen werden.
Konkrete Auswirkungen für die Region
- Für Anwohnerinnen und Anwohner in Bruck an der Mur sowie in Trofaiach entfällt die Möglichkeit, die geplanten lokalen Etappen live zu verfolgen.
- Regionale Begleitberichte und mediale Präsenz, die sogenannte Aufmerksamkeit für örtliche Tourismus‑ und Sportangebote bringen können, werden vorerst nicht in vollem Umfang realisiert.
- Die Absage unterstreicht die gesundheitlichen Risiken bei intensiven Extrembelastungen und weist auf die Bedeutung fachärztlicher Abklärung bei Sportverletzungen hin.
Ropin berichtete, dass er zuvor mehrere sehr erfolgreiche Durchgänge absolviert habe, ehe die Beschwerden plötzlich massiv zunahmen. Beim vierten Versuch, den Triglav – den höchsten Berg Sloweniens – zu bezwingen, habe er erkannt, dass die Aktion nicht weiterzuführen sei. Ein solcher Abbruch zeige, wie schnell sich Fitness und Belastbarkeit ändern können, auch bei erfahrenen Sportlerinnen und Sportlern.
Für Begleiter, Unterstützer und lokale Veranstalter bedeuten solche Planänderungen Anpassungen bei Logistik, Kommunikation und gegebenenfalls auch bei Sicherheitskonzepten. Konkrete organisatorische Folgen für Veranstaltungen in Bruck an der Mur wurden von Seiten der Region bislang nicht berichtet.
| Geplanter Umfang | Realisierter Umfang |
|---|---|
| Aktion "1 vs 10" – Gipfel in neun Staaten, Gesamtziel 8.848 m | Abbruch nach 21 Tagen, beim vierten Versuch am Triglav |
| Fortbewegung zwischen Gipfeln: Rennrad | Teilweise umgesetzt, dann Abbruch wegen gesundheitlicher Probleme |
Für die Bevölkerung im Bezirk Bruck‑Mürzzuschlag bleibt die Nachricht eine Erinnerung daran, dass anspruchsvolle Sportvorhaben nicht ohne Risiko sind. Sie zeigt zugleich, dass auch öffentliche Aktionen von Einzelpersonen rasch angepasst oder eingestellt werden müssen, wenn medizinische Warnsignale auftreten.