Umgestaltung vor dem Palais Meran startet
Vor dem Palais Meran in der Leonhardstraße ist mit den Bauarbeiten für die Neugestaltung des Vorplatzes begonnen worden. Die bisher großflächig versiegelte Fläche, die an heißen Sommertagen als Wärmeinsel wirkte, soll nach Abschluss der Arbeiten deutlich grüner und nutzbarer sein. Nach Angaben der Projektverantwortlichen ist die Fertigstellung für September 2026 geplant.
Weniger Hitze, mehr Aufenthalt
Wichtiges Ziel der Umgestaltung ist laut den Planern die Verbesserung des Mikroklimas auf dem Vorplatz. Dafür werden Flächen entsiegelt und mehrere neue Bäume gepflanzt, die künftig Schatten spenden und die Aufheizung der Oberfläche reduzieren sollen. Ergänzt wird das Angebot durch zusätzliche Sitzmöglichkeiten und einen Trinkbrunnen, der besonders an heißen Tagen eine direkte Erfrischung bieten wird.
Künstlerischer Blickfang und Kosten
Als markantes Element ist ein „schwebender“ Ring geplant, der über dem Platz angebracht wird und nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet werden soll. Dieses Kunstobjekt soll den Platz zu einem neuen, sichtbaren Treffpunkt machen. Die Gesamtkosten des Projekts werden mit rund 255.000 Euro angegeben. Die Kunstuniversität Graz betont, dass man die Auswirkungen der Bauarbeiten auf den laufenden Universitätsbetrieb und die Nachbarschaft so gering wie möglich halten will.
- Geplanter Fertigstellungstermin: September 2026
- Projektkosten: rund 255.000 Euro
- Wesentliche Maßnahmen: Entsiegelung, Bepflanzung, Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen, beleuchteter Ring
Praktische Auswirkungen für Anrainer und Studierende
Während der Bauphase ist mit temporären Einschränkungen auf dem Vorplatz zu rechnen. Die Kunstuniversität hat angekündigt, die Störungen gering zu halten; dennoch sollten Besucherinnen und Besucher der Uni sowie Anrainer kurzzeitige Baumaßnahmen und geänderte Zugänge einplanen. Langfristig dürfte die Umgestaltung die Aufenthaltsqualität vor der Universität deutlich erhöhen und die Platzfläche stärker als Begegnungsort nutzbar machen.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Fertigstellung | September 2026 |
| Kosten | rund 255.000 Euro |
| Hauptmaßnahmen | Entsiegelung, Bäume, Bänke, Trinkbrunnen, beleuchteter Ring |
Stadtbild und Nutzung
Die Umgestaltung reiht sich in eine Reihe städtischer Maßnahmen ein, die auf bessere Lebensqualität im öffentlichen Raum abzielen. Für Graz bedeutet dies konkret: mehr schattige Aufenthaltsflächen in dicht bebauten Bereichen, verbesserte Zugänglichkeit und ein neuer, abendlicher Anziehungspunkt durch die Beleuchtung des Kunstobjekts. Beobachterinnen und Beobachter werden in den kommenden Wochen verfolgen, wie rasch die Arbeiten voranschreiten und welche Gestaltungsdetails vor Ort umgesetzt werden.