Rücksichtsloses Fahrmanöver durch Wohngebiete – Bevölkerung soll Hinweise geben
Die Grazer Polizei ersucht um Unterstützung aus der Bevölkerung nach einer gefährlichen Fluchtfahrt in der Nacht auf den 25. Juli. Ein silberner Ford Focus mit entwendeten Kennzeichen entzog sich laut Ermittlern einer Kontrolle und durchquerte anschließend mehrere Stadtviertel, wobei die Fahrweise zahlreiche Menschen in Gefahr brachte.
Nach Angaben der Behörden begann die Verfolgung kurz nach 0.50 Uhr. Der Lenker habe während der Flucht wiederholt Verkehrsregeln massiv missachtet: es kam zu erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen, Überfahren roter Ampeln und riskanten Überholmanövern, teils auf der Gegenfahrbahn.
Betroffene Straßen und konkrete Gefährdung
Die Route führte durch mehrere zentrale Verkehrsadern und Wohnstraßen. Im Bereich der Maiffredygasse und Glacisstraße mussten Passantinnen und Passanten nach jetzigem Ermittlungsstand ausweichen, um Kollisionen zu vermeiden. Die Fahrt endete abrupt in einer Bushaltestelle in der Plüddemanngasse, nachdem es beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem Taxi kam. Der Tatverdächtige wurde dort vor Ort festgenommen und später in die Justizanstalt Graz-Jakomini überstellt.
- Zeitpunkt: in der Nacht auf den 25. Juli, kurz nach 0.50 Uhr
- Fahrzeug: silberner Ford Focus mit gestohlenen Kennzeichen
- Festnahme: an einer Bushaltestelle in der Plüddemanngasse
| Betroffene Straße / Ort | Bemerkung |
|---|---|
| St.-Peter-Gürtel | Teil der Fluchtstrecke |
| St.-Peter-Hauptstraße, Plüddemanngasse | Durchfahrt; Endort Festnahme |
| Merangasse, Leonhardstraße | Weitere Teilstrecken |
| Maiffredygasse, Glacisstraße | Fußgänger gefährdet, Ausweichmanöver |
| Kaiser-Josef-Platz, Mandellstraße, Elisabethstraße | Zusätzliche Abschnitte der Route |
Die Polizei bittet explizit Personen, die am fraglichen Abend Auffälliges beobachtet haben oder selbst durch die Fahrweise des Fahrzeugs geschädigt wurden, sich zu melden. Zeugenaussagen und eventuell vorhandene Videoaufnahmen können für die Ermittlungen entscheidend sein.
Konkrete Hinweise werden von der Landespolizeidirektion angenommen; Medien und Anwohnende werden gebeten, Evokationen und Beobachtungen nicht in sozialen Netzwerken unkoordiniert zu verbreiten, sondern direkt an die Ermittler zu übermitteln, um die Aufklärung zu unterstützen.
Für die betroffenen Stadtviertel bedeutet der Vorfall eine erneute Erinnerung daran, wie schnell Verkehrslagen zu lebensgefährlichen Situationen werden können und wie wichtig zeitnahe Meldungen von Augenzeug:innen für die öffentliche Sicherheit sind.