Starker Auftritt beim zehnten 3‑Stunden‑Cup
Beim zehnten Lauf des 3‑Stunden‑Cup am Wachauring präsentierte sich der Tullner Motorsportnachwuchs von seiner besten Seite: Kevin Pollak erreichte bei seinem ersten Einsatz in einem Rennauto gemeinsam mit den Teamkollegen Maximilian Pieber und Raphael Papst einen Podestplatz in der Klassenwertung. Das Rennen zog 23 Teams in vier Klassen an, die Strecke war wegen Bewässerung teilweise nass.
Erstes Autorennen, direkt vorne mitgemischt
Als jüngster Fahrer im Starterfeld meisterte Pollak die Umstellung vom Kart aufs Auto schnell. Auf feuchtem Asphalt waren Konzentration und Reifenmanagement gefragt; dennoch absolvierte das Spitzenfeld während der drei Stunden bis zu 180 Runden. Pollak setzte sich in mehreren Positionskämpfen durch und trug damit wesentlich zum Erfolg von Leruteam 2 bei.
- Rang: Klassenwertung Platz 3 für Leruteam 2
- Schnellste Teamrunde: 57,047 Sekunden (Pollak)
- Starter: 23 Teams, 4 Klassen
Pollaks Zeit von 57,047 Sekunden war die schnellste seines Trios und lag mehr als acht Zehntelsekunden vor den Zeiten seiner Teamkollegen – ein deutliches Signal für sein Potenzial auch in den größeren Fahrzeugen.
„Es war ein sehr interessantes Rennen mit überraschend viel Action. Besonders gefreut haben mich die vielen Positionskämpfe und das starke Ergebnis unseres Teams. Ich freue mich schon auf weitere Renne
Bedeutung für die lokale Motorsportszene
Der Auftritt des jungen Tullners ist für die regionale Motorsportgemeinschaft bemerkenswert: Ein erfolgreiches Autodebüt stärkt die Sichtbarkeit heimischer Talente bei Veranstaltungen am Wachauring und kann Sponsoren und Teams auf lokale Nachwuchsfahrer aufmerksam machen. Für Fans im Bezirk Tulln zeigt das Ergebnis, dass der Schritt vom Kart in den Tourenwagen‑ oder Langstreckensport gelingen kann.
| Fakt | Wert |
|---|---|
| Event | 3‑Stunden‑Cup, Wachauring (10. Auflage) |
| Teilnehmer | 23 Teams, 4 Klassen |
| Max. Runden | bis zu 180 |
| Team | Leruteam 2 (Pieber/Papst/Pollak) |
| Platz | 3. in Klassenwertung |
| Schnellste Teamrunde | 57,047 s (Pollak) |
Für interessierte Zuschauer und mögliche Unterstützer ist zu beachten, dass solche Langstreckenrennen neben fahrerischem Können auch taktische Disziplin und Teamabstimmung erfordern. Die Leistung von Leruteam 2 dokumentiert, dass junge Piloten in der Kombination mit erfahrenen Teamkollegen rasch konkurrenzfähig werden können.
Weitere lokale Veranstaltungen am Wachauring bieten sich an, die Entwicklung von Fahrertalenten wie Pollak weiter zu beobachten — sowohl sportlich als auch mit Blick auf die Nachwuchsförderung im Bezirk Tulln.