Kooperation fortgeführt
Der EC Adler Stadtwerke Kitzbühel und die Graz 99ers haben ihre Zusammenarbeit, die in der Saison 2025/26 begonnen hatte, auch für die kommende Spielzeit bestätigt. Die Fortsetzung der Partnerschaft zielt darauf ab, einen verlässlichen Spielerkader in Kitzbühel zu installieren und gleichzeitig jungen Spielern der 99ers regelmäßige Einsatzzeiten auf Alps-Hockey-League-Niveau zu ermöglichen.
Für Zuschauer und Funktionär:innen im Bezirk bedeutet das: Vertraute Strukturen bleiben erhalten, zugleich können sich Talente in einem wettbewerbsfähigen Umfeld weiterentwickeln. Zudem sind bereits zwei Testspiele der Grazer Mannschaft im August im Sportpark Kitzbühel vorgesehen, wodurch Fans die Gelegenheit bekommen, Spieler beider Vereine live zu sehen.
Konkrete Personalentscheidungen
Aus der Vereinbarung ergeben sich konkrete Abstellungen und Lizenzregelungen. Torhüter Patrick Grascher und Verteidiger Lennart Braun werden fix in Kitzbühel stationiert und sollen dort Spielzeit und Verantwortung erhalten. Zusätzlich werden mehrere Spieler mit einer B-Lizenz gemeldet, sodass sie bei Bedarf zwischen beiden Teams eingesetzt werden können.
- Fest in Kitzbühel stationiert: Patrick Grascher (Tor), Lennart Braun (Verteidigung)
- Mit B-Lizenz für Kitzbühel: Stürmer Jakob Lippitsch, Jonas Dobnig; Verteidiger Maximilian Kirchebner
- Testspiele: Zwei Begegnungen der Graz 99ers im Sportpark Kitzbühel im August
Die B-Lizenz-Regelung ermöglicht es, dass Spieler, die primär für Graz eingeplant sind, bei Bedarf in Kitzbühel Spielpraxis sammeln. Das soll beiden Seiten helfen: den 99ers durch Spielpraxis für Talente, den Adlern durch zusätzliche personelle Optionen.
| Spieler | Position / Regelung |
|---|---|
| Patrick Grascher | Torhüter – fix in Kitzbühel |
| Lennart Braun | Verteidiger – fix in Kitzbühel |
| Jakob Lippitsch | Stürmer – B-Lizenz (Graz/Kitzbühel) |
| Jonas Dobnig | Stürmer – B-Lizenz (Graz/Kitzbühel) |
| Maximilian Kirchebner | Verteidiger – B-Lizenz (Graz/Kitzbühel) |
Die Vereinbarung ist nicht nur ein personelles Nebeneinander: Sie soll auch die sportliche Entwicklung unterstützen und den Adlern die Möglichkeit geben, konkurrenzfähig zu bleiben, ohne allein auf lokale Ressourcen angewiesen zu sein.
„Ich freue mich sehr, dass wir auch in Zukunft die großartige Kooperation mit den Graz 99ers fortführen können“,
so Präsident Volker Zeh in der Stellungnahme zur Fortsetzung der Zusammenarbeit. Er dankte ausdrücklich 99ers-Sportdirektor Phillip Pinter und Präsident Herbert Jerich für die Unterstützung. Pinter betonte ebenfalls das gegenseitige Nutzenpotenzial der Partnerschaft: Für Graz dient die Alps Hockey League als Zwischenschritt zwischen Nachwuchs- und Profi-Ligen, für Kitzbühel erhöhen sich die qualitativen Optionen auf dem Eis.
Für das Publikum in Kitzbühel heißt das konkret: Mehr Personalstärke in der Defensive und im Tor, variableres Offensivpersonal durch die B-Lizenz-Spieler sowie die Aussicht auf Partien mit höherer komparativer Qualität, wenn die 99ers zum Test im Sportpark gastieren. Für Nachwuchsspieler ergeben sich zusätzliche Vorbilder und Wettbewerbsbedingungen, die den Aufstieg in höhere Ligen erleichtern können.
Insgesamt präsentiert sich die Kooperation als pragmatische Lösung: Sie verbindet Entwicklungspfad und Wettbewerbsfähigkeit. Ob sich diese Erwartungen sportlich erfüllen, wird sich in der kommenden Saison zeigen — die strukturellen Voraussetzungen dafür wurden mit der Fortsetzung der Partnerschaft gelegt.