Aufstieg vom Regionalevent zum attraktiven Pro-Turnier
Das Gartenstadt Tulln Open presented by Raiffeisen hat sich in nur drei Jahren vom kleineren Turnier zu einer Veranstaltung mit nationaler und internationaler Strahlkraft entwickelt. Veranstalter ist die Sportunion Langenlebarn in Kooperation mit der Eventagentur That’s the way. Trotz Einstufung als Open auf der zweiten nationalen Ebene gelang es den Organisatoren, namhafte Sponsoren wie Raiffeisen und Wiesbauer sowie regionale Firmen zu gewinnen und so den Auftritt deutlich zu professionalisieren.
Der sportliche Markstein: Mitten im Feld befand sich Ondřej Perušič (CZE), Weltmeister 2023 und zweifacher Olympiateilnehmer. Perušič ließ sich eine Wildcard für das Turnier geben und nutzte Tulln als Vorbereitung für weitere Einsätze. Auf Seiten der Damen trafen zahlreiche Spitzenformationen Österreichs im schönen Ambiente des Aubads aufeinander.
Spannende Finalspiele vor rund 500 Zuschauern
Vor etwa 500 begeisterten Zuschauern lieferten die Finalspiele hochklassige Unterhaltung: Bei den Herren setzten sich Ondřej Perušič und sein neuer Partner Matyáš Džavoronok im Finale gegen Thomas Wallner und Lukas Friedl aus Kärnten durch. Das Endspiel endete deutlich mit 21:7 und 21:19.
Das Damenfinale entwickelte sich zum Krimi: Das Team Magdalena Rabitsch / Oleksandra Shkarupa traf auf Lia Berger / Lilli Hohenauer – die Partie ging über drei Sätze und wurde mit 19:17 im Entscheidungssatz zugunsten von Berger/Hohenauer entschieden. Die Begegnung war gespickt mit zahlreichen spektakulären Ballwechseln und Matchbällen auf beiden Seiten.
- Teilnehmer: internationale Top-Teams (u. a. Weltmeister Perušič)
- Publikum: rund 500 Zuschauer im Aubad
- Medienpräsenz: ORF-Berichte in Niederösterreich und Sportbild
Lokale Bedeutung und Perspektiven
Für Tulln bedeutet ein solches Turnier mehr als sportliche Unterhaltung: regionale Unternehmen profitierten als Partner von Sichtbarkeit, das Aubad als Veranstaltungsort zog Publikum in die Stadt, und nationale Medienberichterstattung stärkt das Profil von Tulln als Sport-Standort. Für junge einheimische Spieler bot das Turnier darüber hinaus wertvolle Wettbewerbserfahrung; ein Beispiel aus Tulln ist Michael Pfeiffer, der sich gemeinsam mit Partner Jakob Higer über die Qualifikation in den Hauptbewerb kämpfte, dort jedoch in knappen Dreisatzspielen ausschied.
| Finalpaarung | Ergebnis |
|---|---|
| Perušič / Džavoronok vs. Wallner / Friedl | 21:7, 21:19 |
| Berger / Hohenauer vs. Rabitsch / Shkarupa | 25:23, 19:21, 19:17 |
Die Veranstaltung zeigt, wie ein gut organisiertes regionales Turnier durch Kooperationen mit Sponsoren, professionelle Präsentation und die Einladung hochkarätiger Spieler zur überregionalen Wahrnehmung beitragen kann. Für die lokale Bevölkerung bedeutete das Wochenende im Aubad nicht nur attraktive Sportkost, sondern auch eine Aufwertung des Veranstaltungsstandorts Tulln.