Großeinsatz in Kierlinger Straße
Am Donnerstagnachmittag rief ein ausgedehnter Dachstuhlbrand in der Kierlinger Straße in Klosterneuburg zahlreiche Einsatzkräfte zusammen. Nach mehrstündigen Löscharbeiten meldete der Einsatzleiter der Feuerwehr Klosterneuburg, Kommandant-Stellvertreter Patrick Jost, um 17:20 Uhr
„Brand aus“. Verletzt wurde nach Angaben des Bezirkskommandos Tulln niemand.
Mehrere Einheiten aus dem Abschnitt Klosterneuburg sowie zusätzliche Wehren aus dem Tullnerfeld waren vor Ort. Unterstützt wurde die örtliche Feuerwehr unter anderem durch die Drehleiter der Feuerwehr St. Andrä-Wördern. Insgesamt waren laut Feuerwehrangaben mehr als 100 Einsatzkräfte mit rund 20 Fahrzeugen im Einsatz.
Einsatzstrategie und Technik
- Brandbekämpfung von außen und durch mehrere Atemschutztrupps im Inneren des Gebäudes
- Öffnung des gesamten Daches zur Freilegung und Ablöschung von Glutnestern
- Verwendung von zwei Hubrettungsgeräten und unterstützendem Drohneneinsatz zur Kontrolle
Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst auf die unmittelbare Brandbekämpfung und das Verhindern einer Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude. Laut Florian Öllerer vom Bezirkskommando Tulln konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Objekte verhindert werden. Öllerer beschrieb den Schaden am betroffenen Gebäude als „enormen Sachschaden“.
Verkehr, Sperren und Verhaltensempfehlungen
Die Kierlinger Straße (B14) ist im Bereich der Einsatzstelle in beide Richtungen gesperrt. Die Behörden bitten Verkehrsteilnehmer:innen, den Bereich großräumig zu umfahren und den Einsatzkräften ausreichend Raum für ihre Arbeit zu geben. Die Sperre wirkt sich auf den Verkehr im Zentrum von Klosterneuburg aus und kann zu Verzögerungen führen.
| Datum | Donnerstag, 9. Juli 2026 |
|---|---|
| Alarmierung | Nachmittags (Feuerwehrangaben: 14:36 Uhr in Berichten genannt) |
| Brandbekämpfung beendet (Brand aus) | 17:20 Uhr |
| Einsatzkräfte | Mehr als 100 Einsatzkräfte, rund 20 Fahrzeuge |
| Personenschaden | Keine Verletzten gemeldet |
Der Einsatz wird laut Feuerwehr voraussichtlich noch bis in die Abendstunden andauern, um Nachlöscharbeiten und Kontrollen durchzuführen. Brandermittler der Polizei waren bereits vor Ort, um mögliche Ursachen zu untersuchen. Konkrete Ergebnisse zur Brandursache wurden noch nicht bekanntgegeben.
Für Anwohnende sind die wichtigsten Konsequenzen: erhöhte Geräusch- und Rauchentwicklung während des Einsatzes, Einschränkungen im Straßenverkehr und mögliche Zugangsbeschränkungen zu betroffenen Gebäuden. Wer direkte Hinweise zur Entstehung des Feuers hat, wird gebeten, diese der Polizei zu melden.
Die Feuerwehr appelliert an alle Verkehrsteilnehmer:innen und Beobachter:innen, Einsatzstellen nicht zu blockieren und die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen, damit die Arbeiten ungestört fortgesetzt werden können.