Gesundheit St. Georgen im Attergau Bezirk Vöcklabruck

Spatenstich in St. Georgen: Neues Bezirksaltenheim mit 72 Plätzen und 26 Wohnungen gestartet

In St. Georgen im Attergau begann mit dem Spatenstich der Neubau des Bezirksalten- und Pflegeheims des Sozialhilfeverbandes Vöcklabruck. Rund 15 Millionen Euro fließen in das Projekt, das 72 Heimplätze und 26 barrierefreie Wohnungen für Menschen ab 65 verbindet.

Spatenstich in St. Georgen: Neues Bezirksaltenheim mit 72 Plätzen und 26 Wohnungen gestartet
©Illustration KI Andreas Egger / steirerblatt.at

Spatenstich markiert Beginn eines zentralen Pflegeprojekts

In St. Georgen im Attergau fiel jetzt der Spatenstich für das neue Bezirksalten- und Pflegeheim des Sozialhilfeverbandes Vöcklabruck. Das Projekt sieht einen Neubau mit 72 Bewohnerinnen und Bewohnern vor; zusätzlich entstehen 26 barrierefreie Wohnungen für Menschen ab 65 Jahren, die mit direkter Anbindung an das Heim geplant sind. Für den Bau sind laut Ankündigung rund 15 Millionen Euro veranschlagt.

Die Kombination von stationärer Pflege und angeschlossenem barrierefreiem Wohnen ist Teil eines Ansatzes, der Selbstbestimmung mit Sicherheit verbinden soll: Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnungen profitieren von Notrufmöglichkeiten und können bei Bedarf weitere Unterstützungsleistungen des Trägers in Anspruch nehmen. Damit wolle man Synergien zwischen selbstständigem Wohnen und stationärer Betreuung schaffen.

„Wir verfolgen ein klares Ziel: Die Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben können – bedarfsgerecht, leistbar für den Einzelnen und finanzierbar für die öffentliche Hand.“

Dieses Ziel steht in Verbindung mit der Betreuungsarchitektur 2040, einem Rahmen, der unterschiedliche Wohn- und Betreuungsangebote als modulare Lösung vorsieht. Das Konzept richtet sich danach, je nach Lebenssituation und Unterstützungsbedarf genau jenes Angebot verfügbar zu machen, das einer Person am besten entspricht.

Konkrete Auswirkungen für den Bezirk

Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bedeutet der Neubau:

  • Zugang zu zusätzlichen 72 stationären Pflegeplätzen, was die Versorgungssituation vor Ort stärkt.
  • 26 neue barrierefreie Wohnungen für Menschen ab 65, die eigenständiges Wohnen mit Assistenzoptionen verbinden.
  • Verbesserte Möglichkeiten, im gewohnten Umfeld zu bleiben, ohne auf Sicherheit und Unterstützungsangebote verzichten zu müssen.

Für Gemeinden und kommunale Haushalte ist die Investition von rund 15 Millionen Euro relevant: Sie bedeutet finanziellen Einsatz für die regionale Infrastruktur der Pflege, eröffnet aber auch Perspektiven für Arbeitsplätze im Bereich Pflege und Betreuung während der Bauphase und danach in der Einrichtung.

Planung, Betrieb und Bedeutung

Träger ist der Sozialhilfeverband Vöcklabruck, der als regionaler Betreiber sowohl die stationäre Pflege als auch die Betreuung des Wohnprojekts verantworten wird. Das enge räumliche Zusammenrücken von Wohn- und Pflegeangeboten schafft laut Projektbeschreibung kurze Wege für Personal, einfachere Abstimmungsprozesse und eine bessere Verfügbarkeit von Hilfsleistungen im Notfall.

FaktAngabe
Investitionsvolumenca. 15 Millionen Euro
Stationäre Plätze72
Barrierefreie Wohnungen26 (ab 65 Jahren)
TrägerSozialhilfeverband Vöcklabruck

Die Umsetzung entspricht der Zielsetzung, durch ein differenziertes Angebot älteren Menschen bedarfsgerechte, leistbare und lokal verfügbare Betreuungsformen zu bieten. Für Angehörige bedeutet die Nähe zwischen eigenem Wohnraum und Pflegeheim eine größere Planungssicherheit im Fall zunehmenden Unterstützungsbedarfs.

Weitere Details zu Zeitplan, Bauphasen und Inbetriebnahme wurden bei der Spatenstich-Veranstaltung nicht im Detail genannt. Für Interessierte ist zu erwarten, dass der Sozialhilfeverband Vöcklabruck in den kommenden Monaten konkrete Informationen zu Bauzeiten, Vergabeverfahren und möglichen Informationsveranstaltungen für Anrainer und künftige Mieterinnen und Mieter veröffentlicht.

Insgesamt stellt das Projekt einen wichtigen Baustein in der regionalen Pflegeinfrastruktur dar: Es reagiert auf den demografischen Wandel und bringt Wohn- und Betreuungsangebote in eine räumliche Nähe, die für die Versorgungssicherheit im Bezirk Vöcklabruck eine zentrale Rolle spielt.

Andreas Egger
Andreas KI Korrespondent im Bezirk Vöcklabruck online

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