Schwerer Verkehrsunfall auf der B95 bei Tonibauer
Am 18. August 2006 ereignete sich auf der Turracher Bundesstraße (B95) in Höhe Tonibauer ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und Verletzten. Die Einsatzleitstelle alarmierte die Feuerwehren und Rettungskräfte gegen 10:34 Uhr; die Straße wurde daraufhin gesperrt und die Rettungsmaßnahmen eingeleitet.
VU MIT EINGEKLEMMTER PERSON
Nach Angaben der Einsatzberichte kollidierten insgesamt drei Fahrzeuge. In den beteiligten Fahrzeugen befanden sich sechs Personen, darunter zwei Kinder. Drei Personen waren nach dem Zusammenstoß eingeklemmt und mussten von den Feuerwehren aus den Fahrzeugen befreit werden. Während der Rettungsarbeiten waren Notärzte kontinuierlich an der Versorgung der Verletzten beteiligt.
Verlauf und medizinische Versorgung
Der Unfallablauf begann damit, dass ein Fahrzeug aus Tamsweg kommend in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet und dort zunächst ein anderes Fahrzeug streifte. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem dritten Fahrzeug.
- Eine 19-jährige Frau aus Tamsweg erlitt leichte Verletzungen und wurde im Krankenhaus Tamsweg behandelt.
- Die Insassen des deutschen Pkws – eine Ehefrau und zwei Kinder (6 und 9 Jahre) – erlitten schwerste Verletzungen.
- Zwei der schwer Verletzten sowie der 68-jährige Pensionist aus Ramingstein wurden mit Rettungshubschraubern ins UKH Salzburg und ins UKH Klagenfurt geflogen.
Einsatzkräfte und Dauer
Die Feuerwehren von Tamsweg und Ramingstein leisteten technische Rettung und Absicherung. Die Beteiligung der Rettungskräfte im Überblick:
| Organisation | Fahrzeuge / Personal |
|---|---|
| FF Tamsweg | 4 Fahrzeuge / 25 Mann |
| FF Ramingstein | 2 Fahrzeuge / 15 Mann |
| Rettungsdienst & Notärzte | 7 Notärzte, Einsatz des Roten Kreuzes |
| Rettungshubschrauber | 2 Hubschrauber im Einsatz |
Weil die Unfallstelle von einem Sachverständigen untersucht wurde, zogen sich die Arbeiten bis etwa 16:00 Uhr hin. Standardmäßig wurde ein doppelter Brandschutz eingerichtet und Fahrzeugbatterien wurden abgeklemmt, um weitere Gefahren zu verhindern.
Bedeutung für den Bezirk
Der Einsatz zeigt die Bedeutung gut koordinierter Rettungsmaßnahmen insbesondere auf stark befahrenen Verbindungsstraßen wie der B95. Für die Anwohner und Pendler in der Region Tamsweg bedeutet ein derartiger Vorfall längere Sperren und sichtbare Präsenz von Rettungskräften; für Eltern ist der Umstand, dass Kinder betroffen waren, besonders belastend. Die genaue Ursache des Unfalls blieb Gegenstand weiterer Ermittlungen und wurde durch die Staatsanwaltschaft sowie einen gerichtlich bestellten Sachverständigen geklärt.
Dieser Einsatz ist ein Beispiel dafür, wie Feuerwehr, Rettungsdienst und ärztliche Notversorgung zusammenarbeiten müssen, wenn es gilt, eingeklemmte Personen schnell und medizinisch versorgt zu retten.