Aufwändige Befreiung nach Unfall auf der Preber Landesstraße
Am 8. Juni 2026 wurden die Einsatzkräfte der Hauptwache Tamsweg um 10:19 Uhr zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall auf der L262 (Preber Landesstraße) alarmiert. Bereits während der Ausfahrt informierte die Leitstelle, dass es sich um den Absturz eines Pferdeanhängers handle und sich noch Tiere im Anhänger befinden.
Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Der Anhänger hatte sich aus bislang unbekannter Ursache vom Zugfahrzeug gelöst, war in den angrenzenden Wald gestürzt, hatte sich überschlagen und blieb auf dem Dach liegen. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich drei Pferde im Anhänger.
„Die Tiere waren im Fahrzeug eingeschlossen beziehungsweise eingeklemmt.“
Unmittelbar nach dem Eintreffen sicherten die Feuerwehrkräfte den Anhänger und brachten hydraulisches Rettungsgerät in Stellung. Gemeinsam mit den Besitzern gelang es, ein Pferd sowie ein Fohlen rasch zu befreien. Ein drittes Tier war durch Verformungen des Anhängers schwer eingeklemmt; hier waren weitere Maßnahmen notwendig.
Rettungsschritte und Bergung
Für die Befreiung des eingeklemmten Pferdes mussten Teile des Anhängers mit hydraulischem Gerät geöffnet werden. Zusätzlich kam der Kran des Rüstfahrzeuges zum Einsatz, um ausreichend Platz für die Rettung zu schaffen. Parallel alarmierten die Einsatzkräfte einen Tierarzt, der an der Einsatzstelle unterstützte. Nach rund 30 Minuten war auch das dritte Pferd befreit.
- Situation: Anhänger überschlug sich und blieb im Wald auf dem Dach liegen.
- Betroffene Tiere: drei Pferde (ein Fohlen); alle nur leicht verletzt.
- Einsatzmittel: Kommando-, Rüst- und Rüstlöschfahrzeug, Kran, hydraulisches Rettungsgerät, Tierarzt.
Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme barg die Feuerwehr den beschädigten Anhänger und übergab ihn einem Abschleppunternehmen. Für die Dauer der Einsatz- und Bergungsarbeiten war die Preber Landesstraße vollständig gesperrt.
Was dieses Ereignis für den Bezirk bedeutet
Unfälle mit Pferdeanhängern sind wegen der Kombination aus Straßenverkehr und Tiertransport besonders heikel. In diesem Fall verhinderten das rasche Eingreifen von Feuerwehr und die Anwesenheit der Besitzer offenbar Schlimmeres: Alle drei Tiere überstanden den Vorfall mit nur leichten Verletzungen und konnten den Besitzern übergeben werden. Dennoch weist der Einsatz auf mehrere Aspekte hin, die für Pferdehalter und Verkehrsteilnehmer im Bezirk Tamsweg relevant sind:
- Sicherung von Anhängerkupplungen: Regelmäßige Kontrolle von Kupplung und Verriegelung vor Fahrtantritt kann das Risiko des Lösens minimieren.
- Notfallausrüstung: Eingesperrte Tiere erfordern spezielles Rettungsgerät; die örtliche Feuerwehr verfügt über entsprechende Gerätschaften, doch schnelle Benachrichtigung ist entscheidend.
- Tierarztbereitschaft: Die Nachalarmierung eines Tierarztes war in diesem Fall notwendig und trug zur medizinischen Versorgung der Tiere bei.
| Datum | 08.06.2026 |
|---|---|
| Alarmzeit | 10:19 Uhr |
| Ort | L262 (Preber Landesstraße), Bezirk Tamsweg |
| Betroffene Tiere | 3 Pferde (inkl. Fohlen) |
| Einsatzdauer (bis Befreiung) | ca. 30 Minuten bis zur Befreiung des letzten Tieres |
Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer bleibt die Erinnerung: Unfälle, die Tiere involvieren, können rasch zu komplexen, zeitaufwändigen Einsätzen führen. Die Zusammenarbeit zwischen Fahrzeuglenkern, Tierhaltern und Rettungskräften ist dabei ausschlaggebend, um Schäden für Mensch und Tier zu minimieren.