Großformatige Wandmalerei an Kinofassade offiziell enthüllt
Am Sonntag, dem 19. Juli, wurde in Stockerau das Wandgemälde „Wilder Mohn“ der Künstlerin Johanna Finckh feierlich eröffnet. Die Fläche von 75 Quadratmetern macht es zum bisher größten Werk der Malerin aus Stockerau; realisiert wurde das Bild innerhalb einer Woche auf der Fassade eines Kinos.
Zur Eröffnung schnitten Kinobesitzer Wilfried Tampier, Bürgermeisterin Andrea Völkl, die Künstlerin selbst und Martin Vogg von der Kulturvernetzung das rote Band durch. Die Präsentation erfolgte exakt am letzten Tag des „Wein/4-Festivals“.
Stadtbild, Kulturförderung und Naturschutz
Das Bild ist nicht nur ein Blickfang: nach Angaben der Künstlerin vermittelt das Werk eine Botschaft für die Natur. Als erstes Fassadenbild der Malerin verändert es die Wahrnehmung der betreffenden Hauswand und ergänzt das kulturelle Angebot im öffentlichen Raum von Stockerau.
- Künstlerin: Johanna Finckh
- Titel des Werks: Wilder Mohn
- Fläche: 75 Quadratmeter
- Ort der Anbringung: Kinofassade in Stockerau
- Dauer der Ausführung: eine Woche
- Eröffnungsdatum: 19. Juli (Schluss des Wein/4-Festivals)
Die Initiative zeigt, wie lokale Kulturprojekte mit öffentlichen und privaten Akteurinnen umgesetzt werden können. Die Beteiligung von Stadtvertreterinnen, Kinobetreiber und einer regionalen Kulturorganisation verweist auf eine Zusammenarbeit, die über einzelne Ausstellungen hinaus Wirkung entfalten kann.
| Person | Rolle |
|---|---|
| Johanna Finckh | Künstlerin, Urheberin des Wandbilds |
| Wilfried Tampier | Kinobesitzer, Gastgeber der Fassade |
| Andrea Völkl | Bürgermeisterin |
| Martin Vogg | Vertreter der Kulturvernetzung |
Für Bewohnerinnen und Besucherinnen von Stockerau bedeutet das Projekt eine Bereicherung des öffentlichen Raums: Es kann zum Anziehungspunkt werden, Diskussionen über die Integration von Kunst in städtische Räume anstoßen und Impulse für weitere Projekte dieser Art geben. Zugleich erinnert das Sujet an die Beziehung von Stadt und Natur, ein Themenfeld, das lokal wie global Aufmerksamkeit erfährt.
Die Realisierung in kürzester Zeit und die offizielle Eröffnung am Festivalende zeigen, wie Kulturveranstaltungen genutzt werden können, um dauerhafte künstlerische Spuren in der Stadt zu hinterlassen. Ob das Werk langfristig erhalten bleibt und wie es gepflegt wird, hängt von den Vereinbarungen zwischen Eigentümerinnen, Kulturträgern und der Stadt ab.