Neue Sitzgelegenheit als Ort für Begegnung
Am Völkermarkter Hauptplatz wurde in den vergangenen Tagen ein Ratschbankerl aufgestellt, das als sichtbarer Hinweis dienen soll: Wer dort Platz nimmt, ist offen für ein Gespräch. Die Initiative wurde von Hildegard Kraßnik angestoßen; Stadtgemeinde und Mittelschule Völkermarkt brachten die Idee gemeinsam zur Umsetzung.
Initiative, Gestaltung und Aufstellung
Die konkrete Umsetzung erfolgte in Kooperation: Bürgermeister Markus Lakounigg unterstützte das Projekt, die Stadtgemeinde übernahm die Finanzierung. Die künstlerische Gestaltung oblag der 1b-Klasse der Mittelschule Völkermarkt unter Anleitung der Lehrerinnen und Lehrer Heidrun Havlicek und Josef Cech. In der letzten Schulwoche wurde die Bank gemeinsam mit dem Bauhof in ihrer jetzigen Position gegenüber dem Lokal „Die Eule“ installiert.
"Wenn man sich auf das Bankerl setzt, zeigt man, dass man sich gerne mit jemandem unterhalten möchte."
Die Initiatorin betont, dass das Projekt als niedrigschwellige Maßnahme gegen Einsamkeit gedacht ist und Menschen einlädt, ungezwungen miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bedeutung für das lokale Zusammenleben
Solche Treffpunkte sind im Alltag leicht übersehene Instrumente der Sozialprävention: Sie senken die Hemmschwelle für zufällige Begegnungen im öffentlichen Raum und stärken Nachbarschaftskontakte. Für ältere Menschen, aber auch für Berufstätige oder Eltern mit Kindern kann eine klar gekennzeichnete Gesprächsbank eine Einladung sein, kurz Kontakt aufzunehmen.
- Wer: Initiative von Hildegard Kraßnik; Unterstützung durch Stadtgemeinde und Mittelschule.
- Gestaltung: Schülerinnen und Schüler der 1b-Klasse (Lehrerinnen: Heidrun Havlicek, Josef Cech).
- Standort: Hauptplatz, unter schattenspendenden Bäumen gegenüber dem Lokal „Die Eule“.
Praktische Hinweise und Ausblick
Für Anrainerinnen und Anrainer bedeutet die neue Bank vor allem ein zusätzliches, sichtbares Angebot für Begegnung im Zentrum von Völkermarkt. Die Stadt und die Initiatoren werden in den kommenden Wochen beobachten, wie das Bankerl angenommen wird. Solche Projekte leben von der Nutzung: Je mehr Menschen die Bank aktiv als Treffpunkt nutzen, desto größer ist der Beitrag zur Reduktion von Alltagsisolierung.
| Akteur | Rolle |
|---|---|
| Hildegard Kraßnik | Initiatorin |
| Stadtgemeinde Völkermarkt | Finanzierung |
| Mittelschule Völkermarkt (1b) | Gestaltung |
| Bauhof | Aufstellung |
Das Bankerl ist ein niedrigschwelliges Projekt mit dem Ziel, Alltagsoffenheit zu fördern. Ob weitere Standorte oder Aktionstage folgen, hängt von der Resonanz in der Bevölkerung ab.