Hergang und Verletzungen
Am Donnerstagnachmittag ereignete sich auf einer Baustelle in Terpetzen ein schwerer Unfall: Ein Raupenbagger stürzte gegen 15.45 Uhr rund 20 Meter über eine im Bau befindliche Staumauer ab und überschlug sich dabei zweimal. Der 57-jährige Baggerführer aus dem Bezirk Villach wurde aus der Fahrerkabine geschleudert und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Verletzte mit einem Rettungshubschrauber ins UKH Klagenfurt geflogen.
Einsatzlage vor Ort
Der Absturz löste einen umfangreichen Einsatz der Rettungs- und Feuerwehrorganisationen aus. Neben dem Roten Kreuz und einem Notarzt waren mehrere Feuerwehren im Einsatz, darunter Brückl, St. Filippen, Völkermarkt und Klein St. Veit. Insgesamt waren laut Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Klein St. Veit 64 Feuerwehrmitglieder mit zwölf Fahrzeugen vor Ort. Für die Bergung des Verletzten wurde unter anderem der auf der Baustelle vorhandene Kran eingesetzt.
Behördliche Schritte und offene Fragen
Die Unfallursache ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Wie die Behörden mitteilten, wird untersucht, warum der Bagger die Staumauer überstieg und abstürzte. Solche Vorfälle werfen Fragen zu Baustellensicherung, Arbeitsabläufen und möglicher technischer oder organisatorischer Mängel auf. Bis zum Abschluss der Ermittlungen sind keine weiteren Details bekannt.
Bedeutung für Anrainer und Bauprojekte
Für Bewohner und Verkehrsteilnehmer in Terpetzen und Umgebung bedeutet der Vorfall eine Erinnerung an die Risiken auf Baustellen. Bei größeren Abstürzen von Baumaschinen können Sperren, Sperrungen oder Nachuntersuchungen folgen, die lokale Verkehrsverbindungen und weitere Bauarbeiten beeinträchtigen können. Behörden oder Firmen vor Ort könnten zusätzliche Sicherheitsprüfungen veranlassen.
Wissenswertes zur Rettung und Vorgehensweise
Bei schweren Arbeitsunfällen wie diesem sind mehrere Schritte üblich: Absichern der Gefahrenstelle, Notfallmedizinische Erstversorgung, technisch aufwendige Bergung des Verletzten (hier mit Kranunterstützung) und, sofern nötig, Verlegung per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik. Die Koordination erfolgt zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
- Datum: Donnerstag, 9. Juli 2026, ca. 15.45 Uhr
- Ort: Terpetzen (Stadtgemeinde Völkermarkt)
- Betroffener: 57-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach
- Verletzungen: schwer (Verlegung ins UKH Klagenfurt)
- Einsatzkräfte: 64 Feuerwehrmitglieder, 12 Fahrzeuge, Rotes Kreuz, Notarzt, Rettungshubschrauber
| Rolle | Einheit/Angabe |
|---|---|
| Feuerwehren | Brückl, St. Filippen, Völkermarkt, Klein St. Veit |
| Feuerwehr-Personal | 64 Mitglieder |
| Fahrzeuge | 12 |
| weitere Einheiten | Rotes Kreuz, Notarzt, Rettungshubschrauber |
Die Polizei führt die Ermittlungen zur Unfallursache. Sobald die Behörden neue Informationen freigeben, sind weitere Details zu erwarten. Für Anrainer und Bauunternehmen im Bezirk bleibt der Vorfall Anlass, Sicherheitsmaßnahmen auf Baustellen zu überprüfen und bei Bedarf Vorsorge zu verstärken.