Brand nach Gewitter: Kuhberg in Zell betroffen
Am Abend des 11. Juli meldeten Einsatzkräfte einen Waldbrand am Kuhberg in der Gemeinde Zell. Als vermutliche Ursache gilt ein Blitzeinschlag während eines Gewitters. Die Brandstelle lag in steilem, felsigem und schwer zugänglichem Gelände, weshalb rasch zusätzliche Kräfte alarmiert wurden.
Löscharbeiten aus der Luft und am Boden
Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit übernahm der Flugdienst des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes einen Anteil der Brandbekämpfung. Der Polizeihubschrauber „Libelle“ nahm mit einem Bambi Bucket Löschwasser aus dem Freibacher Stausee auf und warf es gezielt über der Brandstelle ab. Parallel dazu rückten Feuerwehrleute zu Fuß in das unwegsame Gelände vor, um den Brandherd am Boden zu bekämpfen und Nachlöscharbeiten durchzuführen.
Koordinierter Einsatz mehrerer Wehren
Die koordinierte Arbeit zwischen Luft- und Bodenkräften verhinderte laut ersten Erkundungen ein weiteres Ausgreifen des Feuers. Zwar blieb die Brandfläche überschaubar, doch war die Rauchentwicklung vom Tal aus deutlich sichtbar. Neben den örtlichen Wehren aus Zell waren zahlreiche weitere Einheiten vor Ort, darunter auch Feuerwehren aus dem Bezirk Völkermarkt.
- Eingesetzte Feuerwehren: Feistritz im Rosental, Ferlach, Kappel an der Drau, St. Margareten im Rosental, Zell-Freibach, Zell-Pfarre sowie die Freiwilligen Feuerwehren Gallizien und Abtei (Bezirk Völkermarkt).
- Flugdienst: Kärntner Landesfeuerwehrverband; Polizeihubschrauber „Libelle“ mit Bambi Bucket.
- Wasserentnahme: Freibacher Stausee.
Bedeutung für die Region und Prävention
Der Einsatz zeigt, wie schnell aus einem Gewitterereignis eine lokale Gefahr werden kann – vor allem in unzugänglichem Gelände. Für die Bevölkerung im Bezirk Völkermarkt und den angrenzenden Gemeinden bedeutet das: erhöhte Wachsamkeit bei Gewittern und beim Verhalten im Wald, insbesondere in trockenen Perioden. Die rasche Alarmierung und die Zusammenarbeit zwischen Luft- und Bodenkräften verhinderten eine größere Ausbreitung; dennoch bleiben kontrollierende Nachinspektionen und gegebenenfalls Sperren von Zugangswegen in gefährdeten Bereichen wichtige Maßnahmen.
Details der Einsatzkräfte
| Einsatztyp | Einheiten |
|---|---|
| Bodenkräfte | Feistritz im Rosental; Ferlach; Kappel an der Drau; St. Margareten im Rosental; Zell-Freibach; Zell-Pfarre; Gallizien; Abtei |
| Luftunterstützung | Flugdienst des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes; Polizeihubschrauber „Libelle“ (Bambi Bucket, Wasserentnahme: Freibacher Stausee) |
| Brandursache (vermutlich) | Blitzeinschlag |
Die genaue Schadensfläche wurde in den ersten Erkundungen als überschaubar bezeichnet, dennoch bleibt die Ursache – der Blitzeinschlag – ein Hinweis darauf, dass auch natürliche Ereignisse rasch zu gefährlichen Situationen führen können. Für Fragen zu Sperren, Zugangsbeschränkungen oder laufenden Nachlöscharbeiten sind die örtlichen Feuerwehren und die Gemeinde Zell die Ansprechpartner.