Ein neues Gastronomieerlebnis in vorhandenen Räumen
Auf den frei gewordenen Flächen des ehemaligen Lokals fridda & maxx in Graz eröffnet am 1. August das Restaurant „Taflo“. Das Betreiberpaar Tanja und Florian Deutschmann führt damit sein bisher in Bruck etabliertes Konzept nach Graz und belegt damit eine weitere zuvor vakante Lokalfläche in der Stadt. Damit ist nach der Dreifach-Insolvenz rund um den Thomawirt erneut ein leerstehender Standort wieder vermietet; parallel dazu arbeitet die Familie Grossauer am neuen Betrieb im Glockenspielkeller (Ex-Eckstein), während der Thomawirt weiter betrieben wird.
Konzept: Restaurant als Erlebnis
Das Innendesign des neuen Lokals setzt auf eine dichte Atmosphäre: Dekoelemente der Agentur „art + event“ Theaterservice verwandeln den Gastraum in einen dschungelartigen Raum mit Anklängen an polynesische Tiki-Kultur und Angkor Wat. Ein eigens gestalteter Abenteurer-Bereich erinnert an ein Zelt, Pflanzen und dezente Geräusche erzeugen eine Expedition-Stimmung, ergänzt durch ein saisonales Duftkonzept, das im Sommer mit Mango beginnt.
„Wir wollen, dass die Leute bei uns nicht nur einen Tisch buchen, sondern ein Erlebnis“, sagt das Gastropaar Tanja und Florian Deutschmann.
Kulinarisches Angebot und Adaptation des Brucker Konzepts
Kulinarisch bleibt das Konzept der Betreiber unverändert: Im Zentrum stehen Burger, Bowls und Bagels. Besondere Details am Menü sind etwa Laugenbrioche-Buns und eine Präsentation, bei der Mini-Kartofferln in Kokosschalen anstelle von klassischen Pommes serviert werden. Auf klassische Erfrischungsgetränke wie Cola & Co. verzichtet das Lokal und setzt stattdessen auf eigene Eistees und Säfte. Am Wochenende wird zusätzlich ein Frühstücksangebot bereitgestellt.
- Eröffnung: 1. August
- Wochentagsöffnungszeiten: 11 bis 22 Uhr
- Samstag: 9 bis 22 Uhr
- Sonntag: 9 bis 15 Uhr (mit Frühstück)
Öffnungszeiten im Überblick
| Tag | Öffnungszeit |
|---|---|
| Werktags | 11:00–22:00 |
| Samstag | 09:00–22:00 |
| Sonntag | 09:00–15:00 (Frühstück am Wochenende) |
Für Grazerinnen und Grazer bedeutet die Neueröffnung eine Ergänzung zum bestehenden Gastronomieangebot: Neben dem kulinarischen Angebot spielt das visuelle und sensorische Konzept eine Rolle bei der Auswahl von Ausgehzielen. Die Übernahme einer zuvor leerstehenden Fläche kann lokale Aufwertungsimpulse haben, ohne dass aus der Meldung hervorgeht, wie viele Arbeitsplätze konkret entstehen oder ob Umbauten bauliche Genehmigungen erforderten.
Insgesamt zeigt der Fall, wie Betreiber von erfolgreichen Lokalen in Umlandgemeinden bestehende Konzepte in die Landeshauptstadt übertragen und damit Leerstände wiederbeleben. Ob das Erlebnis- und Themenkonzept in Graz angenommen wird, wird sich in den kommenden Wochen ab dem Eröffnungstag zeigen.