Personalwechsel an der Spitze der Diözesankommunikation
Die Diözese Innsbruck besetzt ihre zentrale Kommunikationsstelle neu: Lisa Berger‑Rudisch übernimmt mit Oktober die Leitung des Zentralen Dienstes Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Sie tritt die Nachfolge von Fiona Zöhrer an, die die Diözese nach sieben Jahren verlässt. Für die Menschen in Innsbruck bedeutet das: Ein Wechsel in der Verantwortung für die Darstellung kirchlicher Arbeit, die Medienarbeit sowie für die Begleitung interner Veränderungsprozesse.
Beruflicher Hintergrund und Aufgabenbereich
Berger‑Rudisch, Jahrgang 1977, stammt aus Kitzbühel. Sie studierte Politikwissenschaft in Innsbruck und Bologna und hat zudem einen berufsbegleitenden MBA absolviert. Zu ihren bisherigen beruflichen Stationen zählen Tätigkeiten als Pressesprecherin im Verteidigungsministerium und eine Position im Kabinett des Innenministers. Seit 2008 leitete sie die Unternehmenskommunikation der Moser Holding, wo sie für interne und externe Kommunikation sowie Projekte in den Bereichen Public Relations und Organisationsentwicklung verantwortlich war.
- Start der Tätigkeit: Oktober (Jahr wie in Quelle genannt)
- Aufgaben: Leitung des Kommunikationsbereichs, Teamführung, Krisenkommunikation, Begleitung von Entwicklungsprozessen
- Vorgängerin: Fiona Zöhrer (sieben Jahre im Amt)
„Sichtbar machen, was die Diözese Innsbruck leistet, und Brücken zu den Menschen in unserem Land bauen – das ist eine ebenso spannende wie sinnstiftende Aufgabe“
Dieses Zitat bringt den Schwerpunkt ihrer angekündigten Arbeit auf den Punkt: eine Kommunikation, die sowohl nach innen als auch nach außen wirkt und dabei Dialogorientierung betont. Die neue Leiterin hat eigenen Angaben zufolge jahrzehntelange Verankerung im kirchlichen Umfeld und engagiert sich in ihrer Pfarre.
Konkrete Bedeutung für die Region
Für die Öffentlichkeit in Innsbruck und Umgebung sind drei Aspekte besonders relevant: Erstens die Darstellung kirchlicher Angebote und Dienste — von sozialen Projekten bis zu Bildungsangeboten —, zweitens die Kommunikation in Krisenfällen und drittens die Begleitung von Veränderungsprozessen innerhalb der Diözese. Eine strategisch ausgerichtete Kommunikationsleitung kann den Dialog zwischen Diözese und Bevölkerung stärken, aber auch die Sichtbarkeit ehrenamtlicher und beruflicher kirchlicher Arbeit erhöhen.
Die Personalie folgt dem leitenden Anspruch, die Kommunikation der Diözese zeitgemäß zu gestalten. Welche Schwerpunkte konkret gesetzt werden – etwa digitale Öffentlichkeitsarbeit, Medienpartnerschaften oder verstärkte lokale Vernetzung mit Gemeinden und sozialen Einrichtungen – bleibt Aufgabe der kommenden Monate.
| Persönliche Daten | Angaben |
|---|---|
| Geburtsjahr | 1977 |
| Studium | Politikwissenschaft (Innsbruck, Bologna) |
| Weiterbildung | MBA |
| Bisherige berufliche Stationen | Pressesprecherin Verteidigungsministerium; Referentin im Kabinett des Innenministers; Leitung Unternehmenskommunikation Moser Holding (seit 2008) |
| Aufgabe ab Oktober | Leitung Zentraler Dienst Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Diözese Innsbruck |
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Ernennung vor allem eines: Erwartungen an transparente, verständliche und gut erreichbare Informationen über kirchliche Aktivitäten bleiben hoch. Beobachterinnen und Beobachter in den Innsbrucker Gemeinden werden in den kommenden Monaten genau verfolgen, wie die neuen Leitlinien der Kommunikation umgesetzt werden und wie die Diözese damit in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.
Die Diözese hat mit der Bekanntgabe bereits den Zeitraum genannt; Details zu Teamzusammensetzung, konkreten Kommunikationsprojekten oder strategischen Zielen werden voraussichtlich in weiteren Mitteilungen folgen.