Brand in Erdgeschosswohnung rief großeinsatz der Berufsfeuerwehr hervor
Ein Zimmerbrand in einem Mehrparteienhaus in der Vinzenz-Muchitsch-Straße im Bezirk Gries hat am Dienstagabend die Grazer Berufsfeuerwehr auf den Plan gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einer Erdgeschosswohnung, gleichzeitig breitete sich heißer Rauch durch das gesamte Stiegenhaus bis in die oberen Stockwerke aus.
Wegen des verrauchten Fluchtwegs konnten Bewohner die oberen Stockwerke nicht selbstständig verlassen. Die Berufsfeuerwehr rückte mit insgesamt fünf Fahrzeugen an und setzte 23 Einsatzkräfte ein. Mehrere Atemschutztrupps drangen ins Gebäude vor, um den Brand zu löschen und eingeschlossene Personen zu suchen.
Rettung über Drehleiter und im Inneren
Die Feuerwehr brachte eine Drehleiter an der Außenfassade in Stellung. Über diese wurden fünf Personen aus dem vierten und fünften Stock gerettet. Weitere vier Bewohner konnten von Feuerwehrkräften im Inneren des Hauses mithilfe spezieller Fluchtfiltermasken durch das stark verrauchte Stiegenhaus ins Freie gebracht werden.
- Rettete Personen: 9
- Fahrzeuge im Einsatz: 5
- Einsatzkräfte: 23
- Brandort: Erdgeschosswohnung
Die Bewohnerin der Brandwohnung hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst ins Freie gerettet. Die betroffene Erdgeschosswohnung wurde durch das Feuer völlig zerstört. Der Brand konnte rasch gelöscht werden, wodurch eine weitere Ausbreitung verhindert wurde.
| Betroffene | Zahl |
|---|---|
| Gerettete Personen | 9 |
| Im Einsatz stehende Fahrzeuge | 5 |
| Einsatzkräfte | 23 |
Was Anrainer und Bewohner jetzt wissen sollten
Auch wenn der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, sind für die Betroffenen jetzt praktische Fragen relevant: Unterkünfte für vorübergehend obdachlos gewordene Bewohner, die Schadensaufnahme und mögliche Begutachtung durch Behörden oder Versicherungen. Anrainer sollten erhöhte Vorsicht walten lassen; Brandrauch kann auch nach Löschung gesundheitliche Folgen haben. Bei medizinischen Beschwerden ist ärztlicher Rat einzuholen.
Die Ermittlungen zur Brandursache und der entstandenen Schadenshöhe liegen bei den zuständigen Stellen; dazu wurden noch keine Details veröffentlicht. Die Feuerwehr rät, Fluchtwege stets freizuhalten und Rauchmelder funktionstüchtig zu halten, damit im Notfall schnelle Evakuierungen möglich sind.
Für die Nachbarschaft in Graz-Gries bleibt der Einsatz eine Erinnerung daran, wie schnell sich ein Zimmerbrand auf ein ganzes Wohnhaus auswirken kann und wie wichtig ein gut organisiertes Rettungswesen ist.