Unfall in Baustellenbereich löst mehrstündige Sperre aus
Im Baustellenbereich der Pyhrnautobahn nördlich von Graz ereignete sich am Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Ein von einer 56-jährigen Lenkerin gesteuerter Lkw touchierte aus bislang ungeklärter Ursache die rechte Betonleitwand im Bereich des Gratkorntunnels (Fahrtrichtung Norden). Durch den folgenden Aufprall wurde ein Pkw gegen die linke Leitwand geschleudert; zwei nachfolgende Pkw konnten nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierten mit den bereits verunfallten Fahrzeugen.
Glücklicherweise gab es laut Polizeiangaben keine Verletzten, der Sachschaden ist jedoch erheblich. Zwei Pkw waren derart beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die Bergungs- und Aufräumarbeiten führten zu einer Komplettsperre des Gratkorntunnels für rund zwei Stunden. In der Folge musste auch der nahegelegene Plabutschtunnel zeitweise gesperrt werden. Durch die Maßnahmen bildeten sich erhebliche Rückstaus auf der Strecke.
- Ursache: Lkw touchierte rechte Betonleitwand (unklare Ursache)
- Beteiligte Fahrzeuge: 1 Lkw, 3 Pkw unmittelbar, 1 weiteres nachfolgendes Pkw
- Personenschaden: keine Verletzten gemeldet
- Folgen: Zwei Pkw abgeschleppt; Gratkorntunnel rund zwei Stunden gesperrt; zeitweise Sperre des Plabutschtunnels
| Zeit | Ort | Maßnahme |
|---|---|---|
| ca. 14:30 Uhr | Gratkorntunnel (Richtung Norden) | Unfall mit mehreren Fahrzeugen |
| folgend | Gratkorntunnel / Plabutschtunnel | Bergung, Sperren, Rückstau |
Praktische Hinweise für Verkehrsteilnehmer
Autofahrerinnen und Autofahrer, die regelmäßig die Pyhrnautobahn nördlich von Graz nutzen, sollten in den kommenden Tagen mit Verzögerungen rechnen, insbesondere im Baustellenbereich. Es empfiehlt sich, vor Fahrtantritt die aktuellen Verkehrsmeldungen zu prüfen und gegebenenfalls Ausweichrouten einzuplanen.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen; weitere Details zur Rekonstruktion des Hergangs sowie zur Schadenshöhe wurden noch nicht veröffentlicht.