Aufwendige Bergung neben der B4 nach missglücktem Umkehrversuch
MAISSAU. In den frühen Morgenstunden wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Maissau zu einer Lkw-Bergung auf einem Feldweg neben der Bundesstraße B4 gerufen. Ein Lkw-Lenker hatte offenbar eine ausgeschilderte Umleitung missachtet und war auf den Feldweg geraten. Nach einem missglückten Versuch, umzudrehen, rutschte der voll beladene Kühl-Lkw mit der Hinterachse in einen Teich; Kardanwelle und Rahmen blieben aufgesetzt.
Der Einsatzleitende prüfte zunächst die Lage und legte die Aufstellflächen für die Bergungsfahrzeuge fest. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet, ein Brandschutz aufgebaut und das verunfallte Fahrzeug gesichert. Aufgrund der komplexen Lage wurde das Kranfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hollabrunn zur Unterstützung nachalarmiert.
- Dauer: rund zweieinhalb Stunden
- Fahrzeuge FF Maissau: VRFA, RLFA 2000, WLF-K, KDOFA
- Einsatzstärke: 14 Mitglieder
Die Bergung erfolgte schrittweise: Zunächst kamen Hebekissen zum Anheben und Unterbauen zum Einsatz. Anschließend wurde das Fahrzeug mit den Seilwinden des Wechselladefahrzeuges und des Rüstlöschfahrzeuges durch wiederholtes Umhängen der Anschlagmittel sowie laufende Anpassungen vorsichtig zurück auf den Feldweg gezogen. Nach intensiver Kleinarbeit konnte der Lkw schließlich geborgen und die Lage bereinigt werden.
Die Maßnahmen zeugen von der technischen und organisatorischen Handlungsfähigkeit der örtlichen Feuerwehren, die bei solchen Einsätzen nicht nur Zugkraft, sondern auch Erfahrung in der Wahl sicherer Anschlagpunkte und schonendem Umgang mit verunfallter Ladung benötigen. Der Einsatz dauerte etwa zweieinhalb Stunden, danach war die Einsatzstelle geräumt.
| Ressource | Angabe |
|---|---|
| Feuerwehr Maissau | VRFA, RLFA 2000, WLF-K, KDOFA |
| Unterstützung | Kranfahrzeug FF Hollabrunn |
| Personen | 14 Mitglieder (FF Maissau) |
| Dauer | rund 2,5 Stunden |
Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer im Raum Maissau bedeutet der Vorfall vor allem eine Erinnerung an die Bedeutung des Befolgens von Umleitungen: Abkürzungsversuche auf ungeeigneten Wegen können zu zeitaufwendigen und gefährlichen Bergungen führen. Für Landwirte und Betreiber von Feldwegen sind solche Einsätze zudem belastend, weil sie Wege beschädigen und zusätzliche Arbeit bei der Wiederherstellung verursachen können.
Die Feuerwehr Maissau war mit den genannten Fahrzeugen und 14 Mitgliedern im Einsatz; die Bergungsarbeiten konnten nach etwa zweieinhalb Stunden erfolgreich abgeschlossen werden. Weitere Details zum Fahrerstatus, Schadensausmaß des Lkws oder möglichen Verkehrssperren lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.