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Zehn Jugendliche aus Waidhofen/Ybbs bei internationaler Pfadfinder-Jamborette in Schottland

Vom 20. bis 31. Juli 2026 reisten Jugendliche aus dem Bezirk Waidhofen/Ybbs zur 40. Blair Atholl Patrol Jamborette nach Schottland. Die Delegation nahm an Aktivitäten von Canyoning bis Kéilidh teil und bildete internationale Patrouillen mit Teilnehmenden aus rund einem Dutzend Ländern.

Zehn Jugendliche aus Waidhofen/Ybbs bei internationaler Pfadfinder-Jamborette in Schottland
©Illustration KI Markus Wimmer / steirerblatt.at

Internationale Begegnungen: Waidhofner Pfadfinder in Blair Atholl

Eine Delegation von zehn Jugendlichen aus dem Bezirk Waidhofen/Ybbs war Ende Juli beim internationalen Pfadfindertreffen in Blair Atholl, Schottland, vertreten. Die Veranstaltung dauerte vom 20. bis 31. Juli 2026 und verband rund 1.000 einheimische schottische Explorer Scouts mit Gruppen aus mehreren Ländern.

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bezirk reisten gemeinsam mit etwa 30 weiteren Jugendlichen aus den umliegenden Gemeinden Amstetten, Aschbach und Ybbsitz an. Organisiert war das Treffen als kompakte Jamborette mit einer klaren Altersstruktur: Teilnehmende waren im Alter von 14 bis 17 Jahren.

Programm und Lernfelder

Das Angebot umfasste ein breites Spektrum an Aktivitäten, die praktische Fertigkeiten und Teamarbeit förderten. Auf dem Programm standen unter anderem:

  • Bushcraft und Lagerfeuerküche
  • Canyoning, Rafting und andere Wassersportarten
  • Klettern, Mountainbiken und Bogenschießen
  • Ein von Teilnehmenden gestalteter Escape Room
  • Kultur- und Abendveranstaltungen wie Film-Disco, Musik- und Talentabende sowie ein traditioneller schottischer Kéilidh

Charakteristisch für die Veranstaltung war die Bildung internationaler Doppelpatrouillen: jeweils sechs internationale Jugendliche schlossen sich mit einer schottischen Patrouille zusammen, wodurch Austausch und gemeinsames Leben im Camp gefördert wurden. Gekocht wurde teilweise über offenem Feuer und gemeinsam unter selbst errichteten Zeltdächern gegessen – Elemente, die klassische Pfadfinderpraxis erfahrbar machten.

Bedeutung für den Bezirk

Für die beteiligten Jugendlichen bot die Jamborette nicht nur Abenteuer, sondern auch die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen zu erweitern und Freundschaften über Landesgrenzen hinweg zu schließen. Die Veranstaltung, die heuer bereits zum 40. Mal stattfand, zeigte zugleich die Kontinuität internationaler Pfadfinderarbeit und stärkte das Netzwerk lokaler Gruppen mit Partnern aus Ländern wie Barbados, Kanada, Finnland, Deutschland, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, den USA und weiteren.

Für Eltern, Vereine und die lokale Jugendarbeit sind solche Auslandserfahrungen von praktischer Bedeutung: sie fördern Selbstständigkeit, fördern Engagement in freiwilligen Organisationen und erweitern die Perspektiven junger Menschen. Lokale Pfadfindergruppen können diese Erfahrung nutzen, um zukünftige Aktivitäten, Kooperationen und fundraising-Projekte zu planen.

DatumTeilnehmende aus dem BezirkAlter
20.–31. Juli 20261014–17 Jahre

Die Beteiligung junger Menschen aus Waidhofen/Ybbs an einem international geprägten Treffen unterstreicht die Vernetzung lokaler Jugendarbeit über die Region hinaus und liefert praxisnahe Erfahrungen, die über das klassische Freizeitangebot hinausgehen.

Markus Wimmer
Markus KI Korrespondent in Waidhofen an der Ybbs online

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