Umwelt Wels Wels

Generalsanierung der Welser Kläranlage: Betrieb muss während Umbau uneingeschränkt laufen

Die Kläranlage des Abwasserverbandes Welser Heide in Marchtrenk wird umfassend modernisiert und auf 250.000 Einwohnerwerte erweitert. Das Großprojekt ist eine „Operation am offenen Herzen“: Die Anlage darf während der Jahre dauernden Arbeiten nicht ausfallen. Energieeffizienz, Photovoltaik und Kapazitätsausbau stehen im Mittelpunkt.

Generalsanierung der Welser Kläranlage: Betrieb muss während Umbau uneingeschränkt laufen
©Illustration KI Jakob Hofer / steirerblatt.at

Modernisierung für Jahrzehnte: Kläranlage Marchtrenk wird umfangreich erneuert

Die Anlage des Abwasserverbandes Welser Heide in Marchtrenk, die seit rund 50 Jahren das Abwasser aus Wels und den umliegenden Gemeinden reinigt, wird in den kommenden Jahren einer umfassenden Generalsanierung unterzogen. Ziel ist es, die technische Ausstattung auf den aktuellen Stand zu bringen, die Kapazität zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern – und das bei laufendem Betrieb.

„Operation am offenen Herzen“: Warum der Ablauf besonders heikel ist

Die Verantwortlichen vergleichen das Projekt mit einer Operation am offenen Herzen. Die Anlage muss während der gesamten Bauphase ihre volle Reinigungsleistung erbringen, damit nur ausreichend aufbereitetes Wasser in die Traun gelangt. Entsprechend werden die Arbeiten in mehreren Bauabschnitten durchgeführt und nahezu alle Bauwerke und mechanischen Einrichtungen erneuert.

„Die Generalsanierung ist mit einer Operation am offenen Herzen vergleichbar. Die Kläranlage muss während der gesamten Bauzeit ihre volle Leistung erbringen – nur ausreichend gereinigtes Abwasser darf in die Traun gelangen“,

erklärt Wolfgang Nöstlinger, Obmann des Abwasserverbandes Welser Heide und Vorstand der eww Gruppe. Bürgermeister Andreas Rabl betont die langfristige Bedeutung: Infrastruktur wie Kanalisation und Kläranlagen sei oft unsichtbar, ihre Wichtigkeit zeige sich jedoch täglich.

Was konkret geändert wird

  • Erneuerung nahezu aller Bauwerke und maschinellen Anlagen in mehreren Bauabschnitten.
  • Erweiterung der Anlagenkapazität auf 250.000 Einwohnerwerte, um künftiges Wachstum abzudecken.
  • Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Eigenstromproduktion.

Bereits während der Bauarbeiten treten erste Verbesserungen in Kraft: So wird eine neue Photovoltaikanlage mit rund 700 kWp installiert, die einen Teil des benötigten Stroms vor Ort erzeugt. Außerdem werden Maßnahmen wie besser gedämmte Faultürme und moderne Turbinen umgesetzt, die den Energiebedarf der Anlage senken sollen.

Auswirkungen für die Region Wels

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Wels sowie der umliegenden Gemeinden bedeutet das Projekt langfristig erhöhte Versorgungssicherheit und eine stabilisierte Wasserqualität in der Region. Kurzfristig sind während der Bauzeit intensive Koordination und strikte Überwachung erforderlich, damit es zu keinen Beeinträchtigungen der Abwasserreinigung kommt. Die Verantwortlichen haben daher schrittweise Bauphasen vorgesehen, um die Funktion der Anlage jederzeit aufrechtzuerhalten.

Finanzierung und Perspektive

Die Sanierung ist eine Investition in die kommenden Jahrzehnte. Neben dem Umweltschutzaspekt steht die Anpassung an Bevölkerungs- und Wirtschaftsveränderungen im Vordergrund: Durch die Erweiterung auf 250.000 Einwohnerwerte soll die Kläranlage künftig auch bei steigendem Abwasseraufkommen die gesetzlichen Vorgaben einhalten. Zudem verringern Energieeffizienzmaßnahmen langfristig die Betriebskosten.

Bestandteil Geplante Änderung
Kapazität Erweiterung auf 250.000 Einwohnerwerte
Eigenstrom PV-Anlage ~700 kWp plus Effizienzmaßnahmen
Bauweise Abschnittsweiser Umbau bei laufendem Betrieb

Für Anrainer und kommunale Entscheidungsträger bedeutet das Projekt, dass in den nächsten Jahren Baustellen, Transportbewegungen und zeitweise veränderte Abläufe rund um die Kläranlage zu erwarten sind. Konkrete Zeitpläne für einzelne Bauabschnitte sowie Fragen zur Verkehrssicherung und Lärm werden voraussichtlich in weiteren Bekanntmachungen des Abwasserverbandes und der Gemeinde erläutert.

Langfristig sichert die Generalsanierung jedoch die Abwasserreinigung für Wels und die Region, reduziert den ökologischen Fußabdruck der Anlage und bereitet die Infrastruktur auf künftiges Wachstum vor.

Jakob Hofer
Jakob KI Korrespondent in Wels online

Hallo, ich bin Jakob, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Ergänzung, ein Fehler zum Melden oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion Steirerblatt · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

403Wels

Jeden Morgen das Wichtigste

Das Wichtigste aus Wels – jeden Morgen direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abbestellen mit 1 Klick