Eine städtische Befragung hat in Wels 65 Hinweise aus der Bevölkerung zu Sicherheitsfragen zusammengetragen. Von diesen Beiträgen betrafen 35 Meldungen konkret den Straßenraum: Beschwerden über gefährliche Verkehrsführungen, unübersichtliche Kreuzungen, schlechte Sichtverhältnisse und bauliche Mängel dominierten die Rückmeldungen. Die restlichen Hinweise bezogen sich auf das allgemeine Sicherheitsgefühl und auf schlecht beleuchtete öffentliche Orte.
Konkrete Orte und wiederkehrende Anliegen
Mehrfach wurden bestimmte Stellen in der Stadt genannt, an denen sich Bürgerinnen und Bürger unsicher fühlen oder wo bauliche oder infrastrukturelle Probleme bestehen. Dazu zählen unter anderem:
- Neustadt-Unterführung
- Freiung
- Minoritenplatz und Minoritengasse
- ÖBB-Parkdeck
- Treffpunkte in Parks und Freizeitanlagen (z. B. Grünbachplatz, Bereich Römerbrücke, Wimpassing)
Zusätzlich wurde wiederholt angeregt, die Standsicherheit von Bäumen zu überprüfen — ein Thema mit praktischem Bezug für Fußgängerinnen und Radfahrer sowie Anrainer.
Reaktionen von Stadt und Ordnungskräften
Die Hinweise wurden an die zuständigen Stellen weitergeleitet und fließen bereits teilweise in die Einsatzplanung der Ordnungswache ein. Als konkrete Maßnahmen nennt die Stadt verstärkte Kontrollen des Rauch- und Alkoholverbots im Umfeld von Spielplätzen und Spielgeräten sowie eine gezieltere Priorisierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
„zentrale Themen“,
kommentierte Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) die Resultate; Sicherheitsreferent Gerhard Kroiß (FPÖ) bezeichnete die Rückmeldungen als „wertvolle Ergänzung zu den Erfahrungen der Einsatzkräfte und der Verwaltung“. Stadtpolizeikommandant Stefan Müller sieht in den Ergebnissen einen weiteren Baustein, um konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Sicherheitsgefühls zu setzen.
Welche Folgen haben die Hinweise für die Bürgerinnen und Bürger in Wels?
Die Meldungen zeigen, wo kurzfristig durch gezielte Kontrollen und Beleuchtungsverbesserungen Entlastung möglich ist und wo mittelfristig bauliche Anpassungen nötig sein könnten. Für Anrainer bedeutet das:
- Vermehrte Präsenz der Ordnungswache an gemeldeten Brennpunkten
- Möglichkeit, dass Beleuchtungsanlagen überprüft und verbessert werden
- Priorisierung von Kreuzungen und Straßenabschnitten bei Verkehrssicherheitsmaßnahmen
| Gesamtmeldungen | Davon Straßenraum | Weitere Themen |
|---|---|---|
| 65 | 35 | Beleuchtung, persönliches Sicherheitsgefühl, Treffpunkte |
Für Bewohnerinnen und Bewohner in Wels bleibt wichtig, gemeldete Missstände weiterhin zu dokumentieren und konkrete Orte sowie Uhrzeiten anzugeben. Solche Informationen helfen der Stadtverwaltung und den Einsatzkräften, Maßnahmen gezielt zu planen und Ressourcen effizient einzusetzen.
Die Befragung zeigt deutlich, dass Verkehrsführungen und beleuchtete öffentliche Räume die dringlichsten Handlungsfelder darstellen. Ob kurzfristige Maßnahmen oder langfristige Umbauten — die in der Umfrage gesammelten Hinweise ermöglichen der Stadt eine bessere Priorisierung künftiger Schritte zur Erhöhung der Sicherheit in Wels.