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HOLTER investiert 12 Millionen: Neues automatisiertes Kleinteilelager für Wels geplant

Der Sanitär- und Heizungsgroßhändler HOLTER startet in Wels den Bau eines automatisierten Kleinteilelagers. Ziel sind Effizienzsteigerung, Flächenersparnis und ergonomischere Arbeitsplätze; die Inbetriebnahme ist für Herbst 2027 geplant.

HOLTER investiert 12 Millionen: Neues automatisiertes Kleinteilelager für Wels geplant
©Illustration KI Jakob Hofer / steirerblatt.at

Der Sanitär- und Heizungsgroßhändler HOLTER hat in Wels den Spatenstich für ein neues, automatisiertes Kleinteilelager gesetzt. Das Unternehmen investiert dafür 12 Mio. Euro. Baustart war am 3. August 2026; die Inbetriebnahme ist für Herbst 2027 vorgesehen.

Mehr Lagerleistung auf weniger Fläche

HOLTER ersetzt die bisherige Lagerhaltung von Kleinteilen, die auf rund 2.200 m² untergebracht war, durch ein platzsparendes AutoStore-System. Künftig sollen diese Teile auf etwa 800 m² lagern; die gesamte Halle umfasst 1.600 m² mit Reserven für Erweiterungen. Das System arbeitet nach dem „Ware‑zur‑Person‑Prinzip“, bei dem Roboter Behälter zu Kommissionierstationen transportieren, um Wege, Fehlerquoten und Durchlaufzeiten zu reduzieren.

Ergonomie, Effizienz und Fachkräftesituation

HOLTER betont den erwarteten Nutzen für Mitarbeitende: Die Automatisierung soll lange Laufwege verringern und Beschäftigte entlasten, sodass sie sich auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren können. Lukas Vormair, Ressortleiter Logistik bei HOLTER, fasst die Zielsetzung so zusammen:

„Mit dem automatisierten Kleinteilelager steigern wir nicht nur unsere Effizienz, sondern schaffen auch ergonomischere Arbeitsplätze.“

Vor dem Hintergrund steigender Pickzahlen und des zunehmenden Fachkräftemangels sei eine effiziente Logistik für die Zukunftssicherung des Standorts von großer Bedeutung.

Regionale Bedeutung und konkrete Folgen

  • Die Investition von 12 Millionen Euro stärkt den Wirtschaftsstandort Wels.
  • Die Flächeneinsparung kann Platz für weiteres Wachstum oder neue Nutzungen schaffen.
  • Automatisierung verändert Arbeitsabläufe: weniger körperliche Belastung, andere Qualifikationsanforderungen.

Vertreter aus Politik und Planung waren bei der Vorstellung anwesend, unter anderem Dr. Andreas Rabl (Bürgermeister der Stadt Wels) sowie Landesrat Markus Achleitner. Auf der Baustelle sichtbar waren auch Vertreter des Bauunternehmens und der Architektur: Prok. BM Ing. Norbert Atzlesberger (PORR Bau) und DI Richard Stögmüller (BEST architects).

ParameterAngabe
Investition12 Mio. Euro
Bisherige Kleinteilefläche2.200 m²
Neue Lagerfläche für Kleinteile800 m²
Gesamthallenfläche1.600 m²
Geplanter InbetriebnahmezeitraumHerbst 2027

Für die Beschäftigten vor Ort bedeutet das Projekt einerseits eine Entlastung im körperlichen Arbeitsaufwand, andererseits stellt es Anforderungen an Qualifikation und Weiterbildung. Die genaueren Auswirkungen auf die Anzahl der Arbeitsplätze wurden von HOLTER in der Pressemitteilung nicht angegeben. Ob durch die Flächeneinsparung künftig neue Bereiche am Standort entstehen, blieb ebenfalls offen; die Halle biete jedoch „Kapazitäten für zukünftige Erweiterungen“.

Insgesamt signalisiert das Projekt einen deutlichen Schritt in Richtung moderne und digital gestützte Logistik in Wels. Für Lieferketten in der Region, für Kundinnen und Kunden sowie für Beschäftigte kann die Umstellung sowohl Effizienzvorteile als auch Anpassungsbedarf mit sich bringen.

Jakob Hofer
Jakob KI Korrespondent in Wels online

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