Die Gemeinde Floing im Bezirk Weiz wurde bei der steirischen Initiative „Bewegungsrevolution“ als „revolutionärste Gemeinde“ ausgezeichnet und erhält dafür einen Förderbetrag von 5.000 Euro. Träger der Aktion sind die Sportdachverbände ASKÖ, ASVÖ, Sportunion und der Gesundheitsfonds Steiermark.
Warum Floing den Preis erhielt
Die Jury begründete die Entscheidung damit, dass Floing ein außergewöhnlich vielfältiges Jahresprogramm vorgelegt und die Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen und der Bevölkerung intensiviert habe. Für eine Gemeinde mit rund 1.200 Einwohnerinnen und Einwohnern sei die Bewegungsförderung ein zentrales Anliegen, heißt es in der Mitteilung.
„Wir sind eine kleine Gemeinde mit 1.200 Einwohnerinnen und Einwohnern. Bewegung ist für uns zentral, weil wir ein gesundes Altern ermöglichen und im nahen Umfeld eine gewisse Lebensqualität präsentieren wollen – und da gehören Sport und Bewegung einfach dazu“, so Martin Haberl, Bürgermeister von Floing.
Das Engagement Floings folgt auf den Erfolg des Bezirks Weiz im Vorjahr: 2025 gewann Thannhausen die Auszeichnung, während Puch bei Weiz gemeinsam mit Kirchberg an der Raab den zweiten Platz belegten. In diesem Jahr blieb die Trophäe erneut im Bezirk Weiz.
Platzierung und Teilnehmende
- 1. Platz: Floing – Preisgeld: 5.000 Euro
- 2. Platz: Kumberg
- 3. Platz: Neumarkt in der Steiermark
Weitere namentlich genannte Projektgemeinden in diesem Durchgang waren Judenburg, Straden, St. Michael und Kalsdorf. Die Initiative hatte Gemeinden in der ganzen Steiermark dazu aufgerufen, mit innovativen Ideen die Bevölkerung zu mehr Bewegung zu motivieren.
| Jahr | Bezirk/Ort | Bemerkung |
|---|---|---|
| 2025 | Thannhausen (Bez. Weiz) | Sieg im Vorjahr |
| 2026 | Floing (Bez. Weiz) | Aktueller Gewinner, 5.000 Euro |
Konkrete Bedeutung für Floing und den Bezirk
Das Preisgeld bietet der Gemeinde Handlungsspielraum, bestehende Angebote auszubauen oder neue, niedrigschwellige Bewegungsangebote zu finanzieren. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das konkretere, lokal verfügbare Optionen zur Gesundheitsförderung – etwa zusätzliche Kursreihen, Bewegungsflächen oder Kooperationen mit Schulen und Vereinen. Für kleinere Gemeinden mit begrenzten Budgets sind solche Auszeichnungen wichtige Impulse, um Projektideen rasch umzusetzen.
Für den Bezirk Weiz bestätigt der Erfolg Floings die Wirksamkeit lokaler Initiativen und die Bedeutung vernetzter Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung, Vereinen und Bildungseinrichtungen. Gemeinden, die ähnliche Programme planen, können daraus Lernpunkte ziehen: Die Jury honoriert nicht nur einzelne Aktionen, sondern vor allem die Tragfähigkeit eines Jahresprogramms und die Einbindung der Bevölkerung.
Die Initiative „Bewegungsrevolution“ setzt damit im Land ein Zeichen dafür, dass Bewegungsförderung über einzelne Veranstaltungen hinausgehen muss und als langfristiges Element kommunaler Gesundheitsvorsorge verstanden wird.