Komposthaufen in St. Peter durch Aschereste in Brand geraten
In der Gemeinde St. Peter im Bezirk Amstetten kam es in der vergangenen Woche zu einem Brand auf einem Komposthaufen, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde und keine Sachschäden zu verzeichnen waren. Ursache des Feuers war nach Angaben der Einsatzkräfte offenbar Grill-Asche, die am Vortag auf dem Kompost entsorgt worden war.
Die 24-jährige Verursacherin erklärte, sie habe am Vorabend gemeinsam mit einer Bekannten gegrillt und die Asche anschließend mehrmals mit kaltem Wasser übergossen. Erst am nächsten Tag habe sie die Rückstände auf den Kompost gegeben. Kurz darauf entfacht dort ein Feuer, das von Feuerwehr und Polizei rasch gelöscht werden konnte. Die örtliche Feuerwehr betonte nach dem Einsatz die Gefährlichkeit der aschehaltigen Rückstände besonders bei der derzeitigen Hitze.
Konkrete Empfehlungen der Einsatzkräfte
Aus dem Einsatzbericht leiten die Einsatzkräfte klare Sicherheitsregeln ab, die für alle Haushalte im Bezirk gelten:
- Grill-Asche niemals sofort in die Bio- oder Komposttonne geben.
- Heißer oder noch glimmender Brennstoff kann auch bei äußerlich abgekühlter Asche im Inneren noch hochentzündlich sein.
- Für sichere Entsorgung: Asche in einem nicht brennbaren Behälter aus Metall sammeln und erst nach ausreichender Abkühlzeit entsorgen.
„Heiße Kohle mindestens 48 Stunden in einem Metalleimer auskühlen lassen und zuvor niemals auf den Kompost geben.“
Diese Empfehlung wurde von der Feuerwehr ausdrücklich genannt und entspricht den allgemein gültigen Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Grillasche. Besonders in der aktuellen Wetterlage mit hoher Temperatur und Trockenheit steigt das Risiko, dass noch glimmende Partikel Brände entfachen.
Was das für Haushalte in Amstetten bedeutet
Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Amstetten folgt daraus eine einfache, aber wichtige Handlungsanweisung: Wer grillt, muss die Asche sicher lagern und darf sie nicht unmittelbar den Garten- oder Kompostflächen zuführen. Die schnelle Reaktion der Florianis in St. Peter verhinderte Schlimmeres; der Vorfall zeigt jedoch, dass bereits kleine Nachlässigkeiten in diesem heißen Sommer erhebliche Folgen haben können.
Zur besseren Orientierung hier eine kleine Übersicht mit empfohlenen Schritten:
| Maßnahme | Empfohlener Zeitraum / Hinweis |
|---|---|
| Asche abkühlen lassen | min. 48 Stunden in einem Metalleimer |
| Asche-Entsorgung | Nach vollständiger Abkühlung über Restmüll entsorgen, nicht auf Kompost |
| Notfall | Bei Rauch oder Feuer sofort Feuerwehr und Polizei verständigen |
Die lokalen Einsatzorganisationen appellieren an die Sorgfalt aller Haushalte: Gerade in Zeiten anhaltender Hitze können Funken oder glimmende Rückstände rasch zu unkontrollierbaren Bränden führen. Wer sich an die einfachen Regeln hält, trägt entscheidend zur Brandverhütung im Bezirk Amstetten bei.