Städtischer Testspace im Viaduktbogen 40: Verlängerte Frist und Bedingungen
Die Stadt Innsbruck hat die Bewerbungsfrist für den temporären Testspace im Viaduktbogen 40 bis zum 30. September 2026 verlängert. Ziel des Projekts „Bogen 40“ ist es, einen realen Erprobungsraum bereitzustellen, in dem Personen, Teams, Unternehmen oder Initiativen Geschäfts- und Nutzungskonzepte unter Live-Bedingungen ausprobieren können.
Der Raum soll laut Ausschreibung entweder für sechs oder zwölf Monate zur Verfügung gestellt werden; abweichende Zeiträume sind nach individueller Vereinbarung möglich. Ein Einzug in den Testspace ist ab November 2026 geplant.
Wer kann sich bewerben — und was ist gewünscht
Adressiert ist die Ausschreibung vor allem an Jungunternehmen und Gründerinnen und Gründer in einer frühen Unternehmensphase. Gesucht werden Konzepte aus Bereichen wie:
- Stadtleben
- Freizeit
- Mobilität
- Tourismus
- Kultur
- Wissen
- Nachhaltigkeit
- urbane Services
Wichtig ist, dass die Nutzung öffentlich zugänglich ist und regelmäßige Öffnungszeiten vorgesehen werden. Die Stadt bevorzugt Projekte, die den Bogen schnell sichtbar und kontinuierlich beleben.
Rahmenbedingungen und Ausschlüsse
Als Voraussetzung nennt die Ausschreibung ein innovatives, wirtschaftlich tragfähiges und realistisch umsetzbares Geschäfts- oder Nutzungskonzept. Bewerberinnen und Bewerber müssen bereit sein, nötige behördliche Genehmigungen selbstständig einzuholen und eine Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen.
Nicht zulässig sind nach der Ausschreibung unter anderem:
- Gastronomiebetriebe
- Werkstätten
- reine Büroflächen ohne Publikumsverkehr
- Filialkonzepte bestehender Ketten
- Weitergabe der Fläche an Dritte (Subletting)
Tabelle: Wichtige Fakten auf einen Blick
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Bewerbungsfrist | 30. September 2026 |
| Geplanter Einzug | ab November 2026 |
| Nutzungsdauer | 6 oder 12 Monate (abweichend nach Vereinbarung möglich) |
| Adressaten | Jungunternehmen, Gründer:innen in früher Phase |
| Pflichten | Eigene Genehmigungen, Betriebshaftpflicht, regelmäßige Öffnungszeiten |
Für Bewohnerinnen und Bewohner von Innsbruck bedeutet dieses Angebot, dass ein zentraler Viaduktbogen künftig temporär mit neuen, öffentlich nutzbaren Angeboten belebt werden kann. Für die lokale Gründerszene eröffnet sich die Chance, Geschäftsideen in realem Umfeld zu testen, Sichtbarkeit zu gewinnen und Nutzerfeedback einzuholen. Die Einschränkungen bei Gastronomie, Werkstätten und Filialen zeigen, dass die Stadt gezielt nach experimentellen und publikumsoffenen Nutzungen sucht, die den öffentlichen Raum aktivieren.
Interessierte sollten ihre Konzepte so ausarbeiten, dass sie die Vorgaben zu Zugänglichkeit, wirtschaftlicher Tragfähigkeit und behördlichen Anforderungen klar beantworten — nur so erfüllen sie die formalen Voraussetzungen der Ausschreibung.