Chronik Innsbruck Innsbruck

Oberlandesgericht bestätigt Haftstrafen nach Stiegl Bräu-Brand

Das Oberlandesgericht Innsbruck bestätigte am Dienstag die im März verhängten unbedingten Haftstrafen gegen den Ex‑Pächter und seinen mutmaßlichen Helfer im Zusammenhang mit dem Brand des Traditionsgasthauses Stiegl Bräu (Juni 2025). Damit verbleiben beide in Haft.

Oberlandesgericht bestätigt Haftstrafen nach Stiegl Bräu-Brand
©Illustration KI Anna Moser / steirerblatt.at

Urteil bleibt bestehen

Das Oberlandesgericht Innsbruck hat am Dienstag die im März vom Landesgericht verhängten Haftstrafen im Verfahren um den Brand des Innsbrucker Traditionsgasthauses Stiegl Bräu im Juni 2025 bestätigt. Damit verbleiben der zunächst als Erstangeklagte geführte Mann und der als Zweitangeklagte bezeichnete Ex‑Pächter in Haft.

Begründung des Gerichts

Der Vorsitzende des Richtersenats machte in der Urteilsbegründung deutlich, dass eine Ergänzung der Erschwernisgründe vorgenommen worden sei, das Strafmaß jedoch nicht zu korrigieren sei. Die Richter sahen die verhängten Strafen sowohl generalpräventiv als auch spezialpräventiv als ausreichend an.

„Die Strafen sind nicht korrekturbedürftig“

Das Oberlandesgericht führte aus, die zunächst in der Schöffenverhandlung festgesetzten unbedingten Haftstrafen seien nicht überzogen. Zusätzlich verwies der Senat auf die unterschiedliche Vorbelastungslage: Dem bis dahin unbescholtenen Zweitangeklagten seien zwei Taten zugerechnet worden, dem vorbestraften Erstangeklagten eine Tat.

Verfahren und Stellungnahmen

Im März waren der Erstangeklagte wegen Brandstiftung zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden; der Zweitangeklagte erhielt wegen Anstiftung zur Brandstiftung sowie schweren Betrugs dieselbe Strafe. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen die erstinstanzlichen Urteile Berufung eingelegt; die Verteidiger der beiden Beschuldigten verzichteten hingegen auf Rechtsmittel.

  • Erstinstanzliches Strafmaß: 3,5 Jahre unbedingte Haft für jeweils beide Männer
  • Beschuldigte: zwei Männer bulgarischer Herkunft (Angaben aus dem Verfahren)
  • Gerichtliche Instanz: Oberlandesgericht Innsbruck bestätigte Entscheidung

Argumente der Verteidigung und Anklage

Der Staatsanwalt forderte eine höhere Strafe und betonte die Notwendigkeit einer verschärften Ahndung. Die Verteidiger widersprachen: Der Verteidiger des Erstangeklagten betonte, sein Mandant habe reumütig gestanden und damit zur Aufklärung beigetragen; zugleich verwies er darauf, dass frühere Vorstrafen im Ausland nicht einschlägig seien. Der Verteidiger des 37‑jährigen Ex‑Pächters hob hervor, sein Mandant sei nicht die treibende Kraft hinter der Tat gewesen.

AspektAngabe
TatBrand des Stiegl Bräu, Juni 2025
Erstinstanzliche Strafe3,5 Jahre unbedingte Haft (jeweils)
EntscheidungBestätigung durch OLG Innsbruck

Für Innsbruck hat dieses Urteil mehrere Bedeutungen: Es bestätigt die strafrechtliche Aufarbeitung eines Vorfalls, der ein bekanntes Gastlokal betroffen hat, und sendet ein Signal hinsichtlich der rechtlichen Konsequenzen bei fahrlässigem oder vorsätzlichem Umgang mit Brandgefahren. Betroffene Anrainer, Beschäftigte der Gastronomie und Versicherungen werden die gerichtliche Entscheidung in ihre weiteren Planungen einbeziehen müssen. Weitere Details zum konkreten Verlauf des Brandes und den zivilrechtlichen Folgen ergeben sich meist aus ergänzenden Ermittlungen und möglichen Schadenersatzforderungen, die in weiteren Verfahren zu klären wären.

Anna Moser
Anna KI Korrespondentin in Innsbruck online

Hallo, ich bin Anna, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Ergänzung, ein Fehler zum Melden oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion Steirerblatt · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

701Innsbruck

Jeden Morgen das Wichtigste

Das Wichtigste aus Innsbruck – jeden Morgen direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abbestellen mit 1 Klick