Die Bahnverbindungen über den Brenner sind in den kommenden Wochen stark eingeschränkt: Laut den Informationen der ÖBB fallen im Fernverkehr zwischen Innsbruck und Bozen ab dem 18. Juli bis einschließlich 1. August alle Fernverkehrszüge aus. Stattdessen richten die Verkehrsunternehmen einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ein. Bereits ab dem 17. Juli sind einzelne Fernzüge betroffen.
Was Fahrgäste jetzt wissen müssen
Betroffene Pendler und Reisende sollten ihre Fahrpläne vor der Abreise prüfen und sich auf längere Reisezeiten einstellen. Wichtige Punkte im Überblick:
- Zeitraum: Teilweise Einschränkungen ab 17. Juli; kein Fernverkehr Innsbruck–Bozen von 18. Juli bis 1. August.
- SEV: Busse ersetzen die Fernzüge zwischen den Landeshauptstädten.
- Fahrradmitnahme: Bei den Ersatzbussen ist eine Fahrradbeförderung nicht möglich.
- Regionalverkehr: Auch der Nahverkehr ist betroffen; Fahrten können verkürzt oder mit SEV begleitet werden.
Phasen und örtliche Auswirkungen
Die Arbeiten gliedern sich in zwei Bauphasen mit unterschiedlichen Lokalfolgen:
| Zeitraum | Auswirkung |
|---|---|
| ab 17. Juli | Erste Einschränkungen im Fernverkehr (zwei von fünf täglichen Verbindungen betroffen). |
| 18. Juli – 1. August | Kein Fernverkehr zwischen Innsbruck und Bozen; SEV zwischen den Landeshauptstädten. |
| ab 18. Juli (Phase 1) | Ein- bzw. Ausfahrt in Bahnhof Brenner nicht möglich; Nahverkehrszüge verkehren nur bis/bzw. ab Gries am Brenner; SEV zwischen Steinach und Brenner. |
| 23. Juli – 1. August (Phase 2) | Abschnitt Innsbruck – Brennerpass gesperrt; SEV im Nahverkehr zwischen Innsbruck Hbf und Bahnhof Brenner; in Südtirol ebenfalls Busersatz zwischen Brenner und Brixen. |
Die für die Arbeiten genannten Maßnahmen resultieren aus Sanierungsarbeiten auf italienischer Seite sowie Gleismaßnahmen der ÖBB. Für Reisende bedeutet das nicht nur längere Fahrzeiten, sondern auch Umplanungen bei Anschlussverbindungen — insbesondere wenn internationale Verbindungen oder der Nahverkehr in Südtirol betroffen sind.
Praktische Hinweise für Pendler und Reisende
- Informieren Sie sich vor Fahrtantritt über aktuelle Abfahrtszeiten auf den Websites und Apps der ÖBB sowie der beteiligten Verkehrsunternehmen.
- Planen Sie zusätzliche Zeit für den Umstieg auf Ersatzbusse ein; rechnen Sie mit veränderten Abfahrtsorten am Bahnhof.
- Reisende mit Fahrrädern müssen alternative Transportmöglichkeiten bedenken, da die Ersatzbusse keine Fahrradmitnahme anbieten.
- Bei Anschlussverbindungen, etwa im regionalen Busnetz oder bei internationalen Reisen, prüfen Sie bitte, ob Umbuchungen erforderlich sind.
Die Einschränkungen betreffen sowohl tägliche Pendlerinnen und Pendler als auch touristische Verbindungen in der Hauptreisezeit. Genauere Informationen zu Fahrplänen, Haltestellen des Ersatzverkehrs und möglichen Entschädigungsregelungen veröffentlicht die ÖBB auf ihren Informationskanälen.