FriedWald in Schöcklland und Hügelland: Keine offenen Flammen erlaubt
Die Betreiber von FriedWald Österreich haben angesichts der derzeit erhöhten Trockenheit ein klares Verbot ausgesprochen: Besucherinnen und Besucher sollen in den beiden steirischen Standorten FriedWald Schöcklland und FriedWald Hügelland bei Graz keinerlei Kerzen, Teelichter oder Grablichter in den Wald mitnehmen oder entzünden. Die Maßnahme zielt darauf ab, das Risiko eines Waldbrandes zu verringern.
Die Betreiber begründen das Verbot damit, dass bereits kleine offene Flammen in trockenen Zeiten ausreichend sein können, um einen Brand auszulösen. Selbst in einem Gefäß oder Glas befindliche Kerzen gelten demnach nicht als hinreichend sicher, um die Brandgefahr zu eliminieren.
Was Besucherinnen und Besucher jetzt beachten sollten
- Keine Kerzen, Teelichter oder sonstigen offenen Flammen in den FriedWald mitnehmen.
- Alternativ: Zur Erinnerung zu Hause eine Kerze anzünden statt vor Ort.
- Die beiden FriedWald‑Standorte sind weiterhin für Bestattungen und Besuche offen, jedoch ohne traditionelle Grablichter.
„Grabschmuck ist grundsätzlich nicht erlaubt, Kerzen schon gar nicht“
Diese Aussage fasst die Regel zusammen, wie sie von FriedWald kommuniziert wurde. Als Naturfriedhöfe dienen die beiden Standorte nicht nur als Ort der Erinnerung, sondern auch als sensibler Naturraum, dessen Schutz jetzt Vorrang hat.
| Standort | Hinweis |
|---|---|
| FriedWald Schöcklland | Gilt das Kerzen‑Verbot aufgrund hoher Waldbrandgefahr |
| FriedWald Hügelland | Ebenso vom Verbot betroffen; Betreiber empfehlen Gedenken zuhause |
Die Empfehlung der Betreiber lautet, das Gedenken an Verstorbene nicht aufzugeben, sondern die Form zu wählen, die den Wald nicht gefährdet: Eine Kerze zu Hause zu entzünden, könne die persönliche Anteilnahme ebenso ausdrücken, ohne Natur und Menschen in Gefahr zu bringen.
Konsequenzen für Graz und Umgebung
Für Bewohnerinnen und Bewohner von Graz bedeutet die Maßnahme vor allem, geplante Besuche in den FriedWäldern entsprechend anzupassen. Angehörige sollten bei Trauerfeiern oder stillen Besuchen im Vorfeld auf alternatives Gedenken zurückgreifen oder auf nicht brennbare Formen der Erinnerung setzen. Die Maßnahme ist Bestandteil der Vorsorge gegen Waldbrände, die in trockenen Sommern besonders gefährlich sind.
Der Hinweis wurde von der Quelle zuletzt am 30.07.2026 aktualisiert. Es bleibt ratsam, vor einem Besuch nochmals die Information des Betreibers einzuholen, falls sich die Lage oder die Empfehlungen ändern.