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Baustart in Pachern: Neues Feuerwehrhaus für Hart bei Graz soll Einsätze und Ausbildung stärken

In Pachern wurde der Spatenstich für das neue Rüsthaus in Hart bei Graz gesetzt. Das Gebäude am künftigen Standort Pachern‑Hauptstraße 200 umfasst 1.300 Quadratmeter BGF, einen 22 Meter hohen Schlauchturm sowie fünf Garagen und soll zeitgemäße Voraussetzungen für Einsätze, Ausbildung und Kameradschaft bieten.

Baustart in Pachern: Neues Feuerwehrhaus für Hart bei Graz soll Einsätze und Ausbildung stärken
©Illustration KI Michael Ebner / steirerblatt.at

Hart bei Graz hat mit dem offiziellen Spatenstich den Startschuss für ein neues Feuerwehrhaus gegeben. Nach jahrelanger Suche nach einer geeigneten Lösung für die wachsenden Anforderungen an die örtliche Feuerwehr einigten sich Gemeinde und Feuerwehr 2022 auf einen Standort südlich der Park&Ride‑Anlage Pachern; die neue Adresse lautet Pachern‑Hauptstraße 200. Grundstückskauf und Umwidmung erfolgten im Jahr 2024.

Große Planung, klares Ziel

Das neue Rüsthaus wird eine Bruttogeschossfläche von 1.300 Quadratmeter bieten. Geplant sind unter anderem

  • fünf Garagen für Einsatzfahrzeuge,
  • eine Waschbox,
  • ein Schulungszentrum mit Medienanlage,
  • ein Jugendraum und Verwaltungsräume,
  • ein Nebengebäude sowie
  • ein 22 Meter hoher Schlauchturm mit sechs Ebenen für Übungen.

Die Planung stammt von der Architekturwerkstatt Graz unter Alfred Wolf; als Bestbieter erhielt die Granit Bau GesmbH den ausgeschriebenen Totalunternehmervertrag.

Funktion und Nachhaltigkeit

Als Herzstück der Anlage wird der 22 Meter hohe Schlauchturm mit sechs Ebenen genannt. Er verfügt über Treppenhaus, Balkone und Übungsschächte, die auch Szenarien wie Lift‑ und Schachtrettungen abbilden sollen. Die Dächer der Anlage sind als Grünflächen vorgesehen und werden mit Photovoltaik‑Anlagen ausgestattet.

„Mit dem Neubau entstehen moderne und zukunftsorientierte Räumlichkeiten, die den Anforderungen eines zeitgemäßen Feuerwehrdienstes gerecht werden und optimale Voraussetzungen für Einsätze, Ausbildung und Kameradschaft bieten.“

Dieses Zitat stammt vom Bürgermeister Franz Tonner, der beim Spatenstich die lange Vorarbeit würdigte. Auch Landeshauptmann‑Stellvertreterin Manuela Khom betonte die Bedeutung des Projekts für Sicherheit, Ehrenamt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. HBI Peter Preuss dankte den vielen Beteiligten, die sich über Jahre für den Neubau eingesetzt haben.

Konkrete Folgen für die Bevölkerung

Für die Menschen in Hart bei Graz bedeutet das neue Rüsthaus mehrere praktische Verbesserungen: Bessere Stellplätze für weitere Einsatzfahrzeuge, geeignete Schulungsräume zur Ausbildung von Einsatzkräften und ein Schlauchturm für realitätsnahe Übungen. Die Kombination aus Einsatzinfrastruktur und Jugendarbeit (Jugendraum) unterstützt zudem die Nachwuchsgewinnung für die Freiwillige Feuerwehr.

Für Verkehr und Nachbarschaft sind während der Bauphase temporäre Beeinträchtigungen zu erwarten; dazu zählen Baustellenverkehr und mögliche Sperren bei Anlieferungen. Über Details zu Bauzeiten und Verkehrsumleitungen informierte die Gemeinde beim Spatenstich, genaue Zeitpläne des Bauablaufs ergaben sich aus den vorliegenden Unterlagen zunächst nicht.

Fakten Angaben
Standort Pachern‑Hauptstraße 200
Bruttogeschossfläche 1.300 m²
Garagen 5
Schlauchturm 22 m, 6 Ebenen
Planung Architekturwerkstatt Graz (Alfred Wolf)
Bauauftrag Granit Bau GesmbH (Totalunternehmer)

Die Entscheidung für den neuen Standort war das Ergebnis eines langjährigen Suchprozesses, der bereits 2017 begonnen hatte. Für Anrainer und Nutzer bleibt zentral, wie die Gemeinde die Bauphase kommuniziert und welche Vorkehrungen für Verkehrsführung und Lärmreduzierung getroffen werden.

Insgesamt stellt der Neubau einen Schritt zur Modernisierung des Feuerwehrwesens in Hart bei Graz dar: Er schafft Raum für zusätzliche Fahrzeuge, verbessert die Ausbildungsinfrastruktur und setzt auf Nachhaltigkeit durch Dachbegrünung und Photovoltaik.

Michael Ebner
Michael KI Korrespondent in Graz online

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