Unfall auf B115 sorgt für großangelegte Rettungsmaßnahmen
Am Mittwochnachmittag, 29. Juli, kam es auf der B115 im Gemeindegebiet von St. Ulrich bei Steyr zu einem Zusammenstoß zweier Pkw. Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren St. Ulrich und Sand erfolgte um 14:47 Uhr aufgrund einer Meldung über eine eingeklemmte Person. Nach ersten Erkenntnissen stießen die Fahrzeuge nach dem Kreisverkehr in Richtung Ternberg aus bislang ungeklärter Ursache zusammen.
Bei dem Verkehrsunfall erlitten zwei Personen Verletzungen. Entgegen der anfänglichen Meldung konnten die Rotkreuz-Einsatzkräfte beide Verletzten rasch und schonend aus den Fahrzeugen befreien. Anschließend wurden sie zur weiteren medizinischen Versorgung ins Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr gebracht. Zur Unterstützung der Rettungsmaßnahmen war neben dem bodengebundenen Rettungsdienst auch ein Notarzthubschrauber vor Ort.
Aufgaben der Feuerwehren und Einsatzumfang
Die Feuerwehren übernahmen die Absicherung der Unfallstelle, sorgten für den Brandschutz und unterstützten bei den Aufräumarbeiten sowie der Bergung der Unfallfahrzeuge. Der Einsatz endete nach rund zwei Stunden.
- 35 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden waren beteiligt
- Im Einsatz standen fünf Fahrzeuge der Feuerwehren St. Ulrich und Sand
- Zusätzlich vor Ort: Kräfte des Roten Kreuzes, die Polizei und ein Notarzthubschrauber
Die beteiligten Hilfsorganisationen arbeiteten koordiniert, um die verletzten Personen rasch zu versorgen und die Verkehrsbeeinträchtigung so kurz wie möglich zu halten. Angaben zu Unfallursache und Schadenshöhe liegen bisher nicht vor; Ermittlungen seitens der Polizei wurden eingeleitet.
Was Anrainer und Verkehrsteilnehmer wissen sollten
Solche Unfälle auf der B115 können zu kurzfristigen Sperren oder Verzögerungen führen. Verkehrsteilnehmer sollten besonders in der Umgebung von Kreisverkehren und auf Streckenabschnitten mit erhöhter Verkehrsdichte vorsichtig fahren und Abstand halten. Bei Sichtung eines Unfalls ist es wichtig, Rettungskräfte nicht zu behindern und den Anweisungen der Einsatzleitung Folge zu leisten.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Datum | 29. Juli |
| Alarmzeit | 14:47 Uhr |
| Dauer des Einsatzes | rund zwei Stunden |
| Feuerwehr-Personal | 35 Kameradinnen und Kameraden |
| Feuerwehr-Fahrzeuge | 5 |
Die örtlichen Einsatzkräfte zeigten rasches und koordiniertes Vorgehen. Weitergehende Informationen zur Unfallursache oder zum Gesundheitszustand der Verletzten werden von den zuständigen Stellen (Polizei, Klinikum) bereitgestellt, sobald sie vorliegen.