ENNS/GARSTEN. Am Nachmittag des 21. Juli 2026 haben Polizeibeamte in Enns zwei Männer auf frischer Tat bei einem Ladendiebstahl ertappt. Die Beschuldigten, zwei georgische Staatsbürger im Alter von 31 und 34 Jahren, wurden gegen 16.05 Uhr von einer Streife angehalten, nachdem Diebesgut im Kofferraum eines Fahrzeugs sichergestellt worden war.
Ermittlungen weisen auf weitere Taten hin
Nach der Festnahme wurden die Männer zur Polizeiinspektion Enns gebracht. Dort führten die Beamten weitere Einvernahmen und Ermittlungen durch, die laut Polizei Hinweise auf mehrere zusätzliche, offenbar gewerbsmäßig begangene Diebstähle in Lebensmittelgeschäften im gesamten Bundesgebiet ergaben. Der bisher bekannte Gesamtschaden wird mit einem Betrag im hohen vierstelligen Euro-Bereich angegeben.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr wurden die beiden Beschuldigten in die Justizanstalt Garsten eingeliefert. Die Behörden führen die Ermittlungen fort, unter anderem zu möglichen weiteren Taten und Beteiligten.
Konkrete Folgen für Handel und Nachbarn
Für Lebensmittelhändler in der Region bedeuten Serien von Ladendiebstählen sowohl direkte finanzielle Verluste als auch zusätzliche Aufwände durch präventive Maßnahmen: strengere Kontrollroutinen, Erhöhung der Personaleinsatzplanung und gegebenenfalls Investitionen in Sicherungstechnik. Für die Bevölkerung ist die rasche Festnahme allerdings eine beruhigende Nachricht, weil mutmaßliche Täter rasch aus dem Verkehr gezogen wurden.
- Tatdatum: 21. Juli 2026
- Tatzeitpunkt: ca. 16.05 Uhr
- Beschuldigte: zwei georgische Staatsbürger, 31 und 34 Jahre
- Vorläufiger Schaden: hoher vierstelliger Euro-Betrag
- Unterbringung: Justizanstalt Garsten
| Datum | Ort | Maßnahme |
|---|---|---|
| 21. Juli 2026 | Enns | Festnahme, Einvernahmen |
| — | Bundesweit (Lebensmittelmärkte) | Weitere Zuordnungen von Diebstählen |
Polizei und Staatsanwaltschaft werden die Ermittlungen fortsetzen, um das Ausmaß der mutmaßlichen Diebstahlserie abschließend zu klären und mögliche weitere Täter auszuforschen. Für Hinweise aus der Bevölkerung gelten weiterhin die bekannten Kontaktmöglichkeiten der örtlichen Polizeiinspektionen.