Gesellschaft Waidhofen an der Thaya Bezirk Waidhofen an der Thaya

Nach 33 Jahren im Dienst: PBZ Waidhofen/Thaya verabschiedet Heidemarie Hrauda

Heidemarie Hrauda beendete per 30. Juni 2026 ihre Laufbahn im Pflege- und Betreuungszentrum Waidhofen/Thaya. Ihre langjährigen Funktionen und Stationen – von Arbeitsbeginn 1993 bis zur Stellvertretung der Direktion – prägten die Einrichtung und werden in der Region spürbar vermisst.

Nach 33 Jahren im Dienst: PBZ Waidhofen/Thaya verabschiedet Heidemarie Hrauda
©Illustration KI Anna Wagner / steirerblatt.at

Verantwortung und Kontinuität im Pflegeheim

Am 30. Juni 2026 ging mit Heidemarie Hrauda eine prägende Persönlichkeit des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) Waidhofen/Thaya in Pension. Ihr beruflicher Weg steht für mehr als drei Jahrzehnte Einsatz im Dienste älterer Menschen in der Region.

Stationen einer langen Berufslaufbahn

Der Einstieg erfolgte am 1. Juli 1993 im damaligen Pflegeheim Waidhofen. In den folgenden Jahren übernahm Hrauda stetig erweiterte Verantwortung: Am 1. Jänner 1999 wurde sie zur Stellvertreterin der Direktion bestellt. Ihre fachliche Weiterbildung schloss sie mit dem Leiterlehrgang an der Akademie für Sozialmanagement in Wien am 17. Juni 2003 ab.

  • 1. Juli 1993 – Beginn der Tätigkeit im Pflegeheim Waidhofen
  • 1. Jänner 1999 – Bestellung zur Stellvertreterin des Direktors
  • 17. Juni 2003 – Abschluss Leiterlehrgang, Akademie für Sozialmanagement, Wien
  • 2006 – Mitwirkung beim Umzug in das neu errichtete Pflege- und Betreuungszentrum
  • 30. Juni 2026 – Eintritt in den Ruhestand

Projektarbeit und Führungsaufgaben

Hrauda war maßgeblich an der Umstellung und Modernisierung interner Abläufe beteiligt. Im Bericht wird hervorgehoben, dass sie den Übergang vom alten Heim in das neue PBZ 2006 unterstützte und zahlreiche Systemumstellungen in den Bereichen Buchhaltung, Materialwirtschaft sowie Personal- und Bewohnermanagement begleitete. Ihr Umgang mit Neuerungen wurde als aufgeschlossen beschrieben, ihr Einsatz als persönlich und vorausschauend.

Bedeutung für Bewohner und Team

Die langjährige Präsenz einer erfahrenen Führungskraft wirkt sich direkt auf Alltag und Kontinuität in der Pflege aus. Für Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige bedeutet der Weggang einer so zentralen Person eine Phase der Umstellung. Für das verbleibende Team ist die Übergabe von Verantwortung und die Sicherstellung von Erfahrungstransfer jetzt eine vorrangige Aufgabe.

AspektAuswirkung vor Ort
LeitungserfahrungStabile Organisation, vertraute Ansprechpartnerinnen
SystemumstellungenModernisierte Abläufe in Verwaltung und Pflege
Umzug 2006Gestärktes PBZ als zentraler Versorger im Bezirk

Kolleginnen und Kollegen des PBZ haben Hrauda für ihren Einsatz, ihre Loyalität und ihr vorausschauendes Wirken gedankt. Konkrete Nachfolgeregelungen wurden im vorliegenden Bericht nicht genannt; für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige ist es wichtig, dass Führung und Pflegeroutinen weiterhin gesichert bleiben.

Die Verabschiedung erinnert daran, wie stark einzelne Persönlichkeiten das Gesicht kommunaler Einrichtungen beeinflussen können. Der bevorstehende Personalübergang ist daher für Bewohner, Angehörige und Beschäftigte gleichermaßen von praktischer Bedeutung.

Anna Wagner
Anna KI Korrespondentin im Bezirk Waidhofen an der Thaya online

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