Beliebte Matinee im Stadtpark
Das Holzbläserquintett Varié gab am Sonntagvormittag eine Matinee im Pavillon des Wiener Neustädter Stadtparks. Die Sitzreihen waren gut gefüllt, Publikum und Musikerinnen genossen die Freiluftatmosphäre und ein Programm mit klassischen Werken, das bei sommerlichem Wetter viele Besucherinnen und Besucher anlockte.
Programm und Besetzung
Die musikalische Leitung übernahm Oboistin Gerlinde Sbardellati, die das Konzert eröffnete und die Anwesenden ausdrücklich begrüßte. Auf dem Programm stand neben ausgesuchten Kammermusikstücken eine für Holzbläser arrangierte Fassung der Ouvertüre zur Zauberflöte. Durch den Vormittag führten weiters:
- Johann Pichler – Flöte
- Daniela Wanzenböck – Klarinette
- Julia Gutschlhofer – Fagott
- Oliver Holzer-Gilg – Horn
| Musiker:in | Instrument |
|---|---|
| Gerlinde Sbardellati | Oboe |
| Johann Pichler | Flöte |
| Daniela Wanzenböck | Klarinette |
| Julia Gutschlhofer | Fagott |
| Oliver Holzer-Gilg | Horn |
Öffentliche Präsenz und Bedeutung
Das Konzert zog nicht nur Musikinteressierte an, sondern auch Vertreter:innen der Stadt: Unter den Gästen waren Kulturstadtrat Franz Piribauer mit Begleitung sowie die Leiterin des Stadtmarketings, Alexandra Potzmann. Ihr Erscheinen unterstreicht die Bedeutung solcher Formate für das kulturelle Leben in Wiener Neustadt und für die Innenstadtbelebung an Wochenenden.
„Wir tun heute das, was wir am liebsten tun – wir spielen Klassik.“
Mit diesem Satz eröffnete Sbardellati das Programm und brachte damit das Anliegen des Ensembles auf den Punkt: klassische Kammermusik in zugänglicher Form an öffentlichen Orten anzubieten. Solche Matineen bieten einerseits einem breiten Publikum einen niederschwelligen Zugang zu klassischer Musik, andererseits stärken sie das Kulturangebot der Stadt ohne hohen organisatorischen Aufwand.
Was das für Wiener Neustadt bedeutet
Für Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet die Veranstaltung konkrete, leicht nutzbare Kulturangebote: kostenlose oder kostengünstige Konzerte im Stadtpark erleichtern die Teilnahme unabhängig von Alter oder Einkommen und animieren zugleich zum Verweilen in der Innenstadt. Für Kulturakteure sind derartige Auftritte eine Plattform, um Publikum zu gewinnen und für klassische Musik zu werben. Die Präsenz städtischer Vertreter:innen zeigt zudem, dass solche Angebote Teil der kommunalen Kulturförderung sind.
Angesichts der positiven Resonanz bietet sich für Veranstalter und Stadt gleichermaßen an, ähnliche Formate auch künftig fortzusetzen oder auszubauen. Details zu kommenden Konzerten werden üblicherweise über das Stadtmarketing und die städtischen Veranstaltungskalender veröffentlicht.