Ausbildung in Tulln abgeschlossen — praktische Gartenkompetenz für die Region
Eine Bewohnerin von Markt Piesting hat kürzlich eine fachliche Zusatzqualifikation im Bereich Gartenpädagogik erworben: Natascha Lager absolvierte den Hochschullehrgang „Natur im Garten“ und darf sich jetzt offiziell zertifizierte Gartenpädagogin nennen. Die Abschlussfeier fand auf der Messe Garten Tulln statt, wo die Teilnehmenden ihre Zertifikate erhielten.
Was der Lehrgang vermittelt
Der Lehrgang, der in Kooperation zwischen der niederösterreichischen Umweltinitiative „Natur im Garten“ und der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik angeboten wird, richtet sich an Personen, die naturorientierte Bildungsangebote praktisch umsetzen wollen. Im Mittelpunkt standen laut Programm unter anderem:
- Gärtnern im Gemüsebeet
- Kräuter- und Obstanbau
- Kompostierung und Bodenpflege
- Förderung von Nützlingen und ökologischen Zusammenhängen
- Methoden der Gartenpädagogik für Schulgärten
Regionale Beteiligung und Bedeutung
Zum Abschlussjahrgang gehörten insgesamt 23 Absolventinnen aus mehreren Bundesländern: Niederösterreich, Wien, Kärnten, der Steiermark, Oberösterreich und Tirol. Die Teilnahme einer Pädagogin aus Markt Piesting ist für den Bezirk Wiener Neustadt bedeutsam, weil zertifizierte Fachkräfte lokale Bildungs- und Freizeitprojekte bereichern können — etwa Schulgarten-Initiativen, Gemeindeveranstaltungen oder Angebote von Umweltvereinen.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Veranstaltungsort der Zertifikatsverleihung | Garten Tulln |
| Anbieter | „Natur im Garten“ & Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik |
| Anzahl Absolventinnen | 23 (verschiedene Bundesländer) |
Was das für Wiener Neustadt bedeutet
Praktisch ausgerichtete Fortbildungen wie dieser Lehrgang schaffen vor Ort Know-how für nachhaltige Bildungsformen. Schulen, Kindergärten und Gemeindeprojekte in und um Markt Piesting können künftig auf eine qualifizierte Ansprechperson zurückgreifen, die Projektplanung, Umsetzung und pädagogische Begleitung von Natur- und Schulgartenprojekten unterstützt. Für Eltern und Lehrkräfte ist das relevant, weil praxisnahe Umweltbildung die Lern- und Lebensqualität in der Gemeinde stärken kann.
Weitere Informationen zum Lehrgang oder zur Vernetzung für lokale Gartenprojekte gibt es über die Initiative „Natur im Garten“ und die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.