Brand in schwer zugänglichem Gelände auf rund 1.700 Metern
Am Dienstagnachmittag rückten Einsatzkräfte zu einem Waldbrand in den Schladminger Tauern aus. Das betroffene Gebiet liegt unterhalb des Seerieszinken auf etwa 1.700 Metern Seehöhe und ist nur schwer zu erreichen. Laut den Einsatzkräften brennt insbesondere der Wurzelbereich mehrerer Bäume auf einer Fläche von schätzungsweise 25 Quadratmetern.
Vor Ort sind die Freiwillige Feuerwehr Untertal-Rohrmoos, die Bergrettung Schladming sowie die Flugdienststaffel Nord aus Aigen aktiv. Unterstützt werden die Bodenkräfte durch zwei Polizeihubschrauber, die Wasser aus dem Speicherteich Weitmoos aufnehmen und über dem Brandgebiet abwerfen.
- Einsatzkräfte Feuerwehr: 15 Kameraden der FF Untertal-Rohrmoos
- Bergrettung: 10 Personen mit Seilsicherungen
- Flugdienst: 10 Personen der Flugdienststaffel Nord sowie zwei Polizeihubschrauber
- betroffene Fläche: rund 25 Quadratmeter (Wurzelbereich mehrerer Bäume)
Die Arbeiten gestalten sich wegen der Hanglage und des steilen Geländes schwierig; deshalb sind Seilsicherungen der Bergrettung und Luftunterstützung notwendig. Zur Ursache des Feuers gibt es derzeit noch keine definitive Feststellung. Der Kommandant der Rohrmooser Feuerwehr geht von einer naturbedingten Ursache aus:
„In so einem schwer zugänglichen Bereich kann man nur von einem Blitzschlag ausgehen.“
Angaben der Einsatzleitung zufolge ist mit einer endgültigen Meldung »Brand aus« frühestens morgen zu rechnen. Die Feuerwehr war bereits in der Vorwoche in diesem Bereich im Einsatz: Erst am Montag vergangener Woche mussten die Kräfte zu einem Brand nahe dem Krahbergzinken ausrücken, dem Gipfel vor dem aktuell betroffenen Seerieszinken.
| Datum | 11. August 2026 |
|---|---|
| Ort | Hang unterhalb Seerieszinken, Schladminger Tauern (~1.700 m) |
| Fläche | rund 25 m² (Wurzelbereich) |
| Einsatzkräfte (namentlich genannt) | FF Untertal-Rohrmoos, Bergrettung Schladming, Flugdienststaffel Nord, Polizeihubschrauber |
Für Anrainerinnen und Anrainer ergeben sich derzeit keine Hinweise auf Evakuierungen oder akute Gefahr in den Siedlungsbereichen von Schladming. Die prioritäre Aufgabe der Einsatzkräfte ist es, eine Ausbreitung in steiles Waldgelände zu verhindern und eine Gefährdung durch Funkenflug oder Brandfortschritt zu minimieren. Wegen der wiederholten Einsätze in diesem unwegsamen Abschnitt der Tauern stehen Prävention und schnelle Meldekette nun verstärkt im Fokus der lokalen Feuerwehrorganisation.
Die genauen Auswirkungen auf Forstflächen und mögliche Stilllegung von Wegen oder Bergtouren können erst nach Beendigung der Löscharbeiten beurteilt werden. Sobald die Einsatzleitung weitere Informationen veröffentlicht, werden diese für die Bevölkerung kommuniziert.