Großer Einsatz für die Almlandschaft
Am 7. August 2026 haben 32 freiwillige Helferinnen und Helfer auf der Tuchmoaralm im Kleinsölktal umfangreiche Pflegearbeiten durchgeführt. Organisiert wurde der Arbeitstag vom Ortsverband Kleinsölk des Österreichischen Kameradschaftsbundes (ÖKB). Ziel war es, aufkommende Verbuschungen zu entfernen und die Almflächen offen zu halten, um den ökologischen Wert und die traditionelle Nutzung zu bewahren.
Warum Almpflege wichtig ist
Regelmäßige Pflegearbeiten verhindern, dass wertvolle Flächen innerhalb weniger Jahre verbuschen und damit an Bedeutung für Artenvielfalt und Landwirtschaft verlieren. Für Anrainer, Almbauern und Gäste im Bezirk Liezen hat das unmittelbare Folgen: Offen gehaltene Almflächen sind Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere, sichern traditionelle Weidewirtschaft und erhalten das charakteristische Landschaftsbild, das auch touristisch relevant ist.
Breites regionales Engagement
Die Aktion wurde vom Naturpark Sölktäler unterstützt; ein Teil der anfallenden Kosten wurde über das Förderprojekt Biotopverbund übernommen. Weitere beteiligte Organisationen und Vereine trugen tatkräftig zum Erfolg bei:
- Bauernbund Sölk
- Jagdschutzverein
- Bergrettung
- Sportverein
- Musikverein
- Seniorenbund Kleinsölk
- d’Hahnlstoana Schuhplattler
- Freiwillige Feuerwehr Stein an der Enns
Dieses breite Engagement verdeutlicht, dass Almpflege nicht nur eine Aufgabe Einzelner, sondern ein Gemeinschaftsprojekt ist, das Vereine, Verwaltung und Fördergeber verbindet.
Organisation und Abschluss
Für die Organisation zeichnete der ÖKB Ortsverband Kleinsölk verantwortlich. Beim gemütlichen Tagesausklang an der Blasenhütte bedankten sich Obmann Manfred Brandner (ÖKB) sowie Karl Brandner, Obmann der Agrargemeinschaft Tuchmoaralm, bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
| Datum | Ort | Teilnehmer |
|---|---|---|
| 7. August 2026 | Tuchmoaralm, Kleinsölktal | 32 |
Was das für den Bezirk Liezen bedeutet
Solche Einsätze haben sowohl ökologische als auch ökonomische Wirkung: Sie erhalten Weideflächen für die Landwirtschaft, schützen Biotope und stärken die lokale Identität. Für Anrainer und Erholungssuchende heißt das konkret: gepflegte Almflächen, weiterhin traditionelle Bewirtschaftung und eine Landschaft, die erlebbar bleibt. Förderprojekte wie der Biotopverbund zeigen außerdem, wie öffentliche Mittel und ehrenamtliches Engagement zusammenspielen können, um langfristig positive Effekte zu erzielen.
Weitere ähnliche Pflegeeinsätze tragen dazu bei, dass die Kulturlandschaft im Bezirk Liezen erhalten bleibt. Interessierte Vereine und Privatpersonen können sich bei den örtlichen Gemeinden oder dem Naturpark Sölktäler über kommende Aktionen informieren.