Wörschach begeht Jahrhundertjubiläum des Kriegerdenkmals
Am 8. August 1926 wurde das Kriegerdenkmal in Wörschach eingeweiht; genau 100 Jahre später wurde sein Bestehen nun im Rahmen des Pfarrfestes und der gleichzeitig gefeierten Hundertjahrfeier der Pfarrkirche zur Heiligen Anna feierlich begangen. Die Gedenkveranstaltung stand im Zeichen von Erinnerung, Mahnung und dem Appell an Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Zum würdevollen Festakt hatte der Ortsverband Wörschach des Österreichischen Kameradschaftsbundes (ÖKB) geladen. Der Ablauf wurde von führenden Vertretern des ÖKB gestaltet: Vizepräsident Walter Schwab, Landeskommandant Johann Schweiger sowie Ortsobmann Gerhard Vasold führten durch die Feier. Bürgermeister Franz Josef Lemmerer hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Denkmals als Ort des Erinnerns und des Mahnens hervor.
Teilnehmer und Zeichen der Verbundenheit
Die Anwesenheit zahlreicher Abordnungen verlieh dem Festakt lokalen Stellenwert. Erwähnenswert sind insbesondere:
- 14 Fahnenabordnungen aus dem Bezirk Liezen
- eine Fahnenabordnung der Freiwilligen Feuerwehr Wörschach
- die Übergabe von Erinnerungsbändern durch Fahnenmutter Hildegard Lemmerer sowie die Fahnenpatinnen Heidemarie Schwaiger und Ingrid Ebner
Diese sichtbaren Zeichen der Verbundenheit und Kameradschaft betonten die lokale Bedeutung des Denkmals über Generationen hinweg.
Musik und Ausklang
Die musikalische Ausgestaltung des offiziellen Teils übernahm der Musikverein Wörschach. Anschließend unterhielt das Harmonika-Duo Fabian und Silvia aus dem Mühlviertel die Besucherinnen und Besucher beim gemütlichen Festnachmittag.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 8. August 1926 | Einweihung des Kriegerdenkmals |
| August 2026 | 100-jähriges Jubiläum im Rahmen des Pfarrfestes |
Das Fest wurde vom ÖKB-Ortsverband Wörschach gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat organisiert und verband kirchliche, zivile und kameradschaftliche Elemente.
Bedeutung für die Gemeinde
Für die Menschen in Wörschach steht das Denkmal nicht nur für die Erinnerung an Opfer vergangener Konflikte, sondern auch für die Verpflichtung, Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu bewahren. Die breite Beteiligung örtlicher Vereine und Institutionen zeigt, dass dieses Erinnern in der Gemeinde weiterhin einen hohen Stellenwert hat.