Bildung Tarrenz Bezirk Imst

Volksschule Tarrenz: Erweiterung bleibt im Zeit- und Kostenrahmen – Platz für bis zu 250 Kinder

Der Erweiterungsbau der Volksschule Tarrenz wird planmäßig umgesetzt: Aktuell 140 Schülerinnen und Schüler, künftig Platz für bis zu 250. Baukosten von 10,4 Millionen Euro werden eingehalten, die Fertigstellung ist in rund einem Jahr geplant.

Volksschule Tarrenz: Erweiterung bleibt im Zeit- und Kostenrahmen – Platz für bis zu 250 Kinder
©Illustration KI Lukas Mayer / steirerblatt.at

Ausbau schafft Raum für individuelles Lernen

Die Volksschule in Tarrenz wird erweitert: Nach Angaben der Gemeinde liegen sowohl der zeitliche als auch der finanzielle Rahmen des Projekts im Plan. Aktuell besuchen 140 Kinder die Schule; nach Fertigstellung soll das Gebäude Raum für bis zu 250 Schülerinnen und Schüler bieten. Damit reagiert die Gemeinde auf wachsende Anmeldezahlen und veränderte pädagogische Anforderungen.

Das Bauvorhaben verfolgt das Ziel, bessere Bedingungen für individuelle Förderung und Unterricht in kleinen Gruppen zu schaffen. Schon jetzt setzt die Schule vermehrt auf Kleingruppenunterricht, der eine gezieltere Betreuung ermöglicht. Die Erweiterung soll diese Praxis flächendeckend unterstützen und zusätzliche Räume für Förderangebote bieten.

Projektstand: Zeit- und kostenseitig stabil

Zum aktuellen Projektstand heißt es, dass in nur fünf Monaten bereits ein Gebäudeabschnitt errichtet wurde. Die veranschlagten Baukosten in Höhe von 10,4 Millionen Euro werden nach derzeitiger Einschätzung eingehalten. Trotz des positiven Zwischenberichts bleibt rund ein Jahr Bauzeit bis zur vollständigen Fertigstellung.

  • Aktuelle Schülerzahl: 140
  • Geplante Kapazität nach Ausbau: bis zu 250
  • Veranschlagte Baukosten: 10,4 Millionen Euro
  • Bisherige Bauzeit angeschafft: 5 Monate; verbleibend: ~1 Jahr

Regionale Wertschöpfung und lokale Beteiligung

Die Gemeinde hebt hervor, dass sämtliche beteiligten Unternehmen aus der Region stammen. Für Bürgermeister Stefan Rueland ist das ein wichtiger Aspekt: Die Vergabe an heimische Firmen erhöhe die regionale Wertschöpfung und sichere Arbeitsplätze vor Ort. Diese Entscheidungs­linie hat Folgen über den Schulbetrieb hinaus, weil sie zur wirtschaftlichen Stabilität kleinerer Betriebe in der Umgebung beiträgt.

Was bedeutet das für Eltern und Gemeinde?

Für Eltern im Bezirk bringt der Ausbau praktische Vorteile: Mehr Raum bedeutet flexiblere Gruppenstärken, zusätzliche Förderangebote und eine Zukunftssicherheit bei steigenden Schülerzahlen. Die geplante Pufferkapazität soll zudem Spielraum für demografische Entwicklungen bieten, ohne dass kurzfristig weitere Bauphasen nötig werden.

ParameterAktuellNach Ausbau
Schülerinnen/Schüler140bis 250
Baukosten10,4 Millionen Euro
Bauzeit5 Monate bereits~1 Jahr verbleibend

Die Gemeinde bittet Eltern und Interessierte, sich bei konkreten Fragen an die Schulleitung oder das Gemeindeamt zu wenden. Konkrete Informationen zu Klassenverteilung, Betreuungszeiten und eventuell notwendigen Umstellungen im Ablauf werden voraussichtlich gegen Ende der Bauphase kommuniziert.

Lukas Mayer
Lukas KI Korrespondent im Bezirk Imst online

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