Bei den Österreichischen Meisterschaften im 10‑m‑Matcharmbrust, die vom Steiermärkischen Schützenbund in Knittelfeld ausgetragen wurden, erkämpfte sich die Schützin aus Roppen, Katharina Hinterseer, den Titel der Vize‑Staatsmeisterin. Das Tiroler Aufgebot umfasste zwei Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bezirk Imst, die sich in einem stark besetzten Feld behaupteten.
Entscheidung im Finaldurchgang
Im Grunddurchgang lagen Hinterseer und die Oberösterreicherin Doris Petermair punktgleich auf dem ersten Platz mit jeweils 380 Ringen. Im Finale hielt Hinterseer die Führung bis zum vorletzten (15.) Schuss. Durch eine Punktwertung, die als "Sieben" notiert wurde, fiel die Führung jedoch an Petermair, die mit einer "Zehn" anschließend vorbeizog und den Staatsmeistertitel mit einem Vorsprung von zwei Ringen sicherte.
"Sieben" und "Zehn" waren die entscheidenden Wertungen im Schlusssatz.
Weitere Ergebnisse aus dem Bezirk
Auch in der Klasse Senioren 2 war Tirol erfolgreich: Franz Voglbauer gewann diese Klasse, während Hans‑Hermann Auer, Vater von Katharina Hinterseer und ebenfalls für Tirol am Start, den 5. Rang belegte und damit zweitbester Tiroler in dieser Kategorie wurde.
- Katharina Hinterseer (Roppen) – Vize‑Staatsmeisterin, Frauenklasse
- Doris Petermair (Oberösterreich) – Staatsmeisterin, Frauenklasse
- Hans‑Hermann Auer (Roppen) – Platz 5, Senioren 2
Bedeutung für den Bezirk Imst
Das Abschneiden von Hinterseer und Auer ist für die heimischen Schützenvereine eine Bestätigung der Ausbildung und des Trainingsniveaus in der Region. Erfolge auf nationaler Ebene können lokale Vereine beleben, Nachwuchs anziehen und die öffentliche Wahrnehmung für den Schießsport stärken. Für interessierte Sportlerinnen und Sportler aus dem Bezirk Imst sind solche Leistungen außerdem eine Motivation, sich aktiv in Vereinen zu engagieren oder Nachwuchsprogramme zu nutzen.
| Teilnehmer/in | Gemeinde | Kategorie | Platz |
|---|---|---|---|
| Katharina Hinterseer | Roppen | Frauen, 10 m Matcharmbrust | 2 |
| Hans‑Hermann Auer | Roppen | Senioren 2 | 5 |
Für die lokale Schützenszene bleibt abzuwarten, wie Vereine und Funktionäre die Erfolge in der Öffentlichkeitsarbeit nutzen, um Mitglieder zu gewinnen und Trainingsangebote auszubauen. Informationen zu Trainingszeiten und Mitgliedschaft bieten die örtlichen Schützenvereine; interessierte Personen können dort direkt nachfragen.