In Mank läuft der Ausbau der örtlichen Mittelschule planmäßig: Die Aufstockung des Schulgebäudes in Holzbauweise ist bereits in Arbeit, das bisherige Dach wurde entfernt und die Bauarbeiten sollen noch im Herbst eine abgedeckte Dachfläche erreichen. Die Fertigstellung ist für September 2027 vorgesehen.
Wer finanziert das Bauvorhaben?
Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 5 Millionen Euro. Aus dem Schul- und Kindergartenfonds des Landes Niederösterreich kommt eine Förderung in Höhe von 888.615 Euro. Zusätzlich wurden für die gewählte Holzbauweise Mittel in der Höhe von 324.000 Euro aus dem Waldfonds des Bundes zugesagt. Träger der Investition sind die Gemeinden Mank, Kirnberg und Texingtal gemeinsam mit Land und Bund.
- Gesamtvolumen: ca. 5 Millionen Euro
- Landesförderung: 888.615 Euro
- Bundesmittel (Waldfonds): 324.000 Euro
- Fertigstellung: September 2027
Nachhaltigkeit und Raumprogramm
Der Neubau setzt auf ökologische Maßnahmen: Geplant sind ein Gründach und eine Photovoltaikanlage, das Gebäude soll den klimaaktiv‑Silber‑Standard erreichen. Die Raumaufteilung ist klar vorgesehen: Im Erdgeschoß sind Räumlichkeiten für die Allgemeine Sonderschule (ASO) geplant, in den ersten beiden Obergeschoßen werden die Stammklassen der Mittelschule sowie Fachräume für Physik und Chemie untergebracht. Im neuen Dachgeschoß sind unter anderem Zeichensaal, Bibliothek, Musikzimmer und Werkräume vorgesehen; auch Gang und Aula werden modernisiert.
„Wir brauchen moderne Ausbildungsstätten für unsere Kinder – die Investition ist gut angelegt“, erklärt Schulobmann und Bürgermeister Martin Leonhardsberger.
Timing und Bauablauf
Mit den Bauarbeiten wurde im Frühjahr begonnen. Das bisherige Dach wurde bereits abgetragen, nun geht es um das Erreichen der Dachgleiche, die bis zum Herbst hergestellt werden soll. Anschließend folgt der Innenausbau und die Adaptierung der bestehenden Räume. Die geplante Fertigstellung im September 2027 gibt Schulen, Gemeinden und Eltern eine verbindliche Orientierung für den Schulbetrieb in den kommenden Jahren.
Landtagsabgeordnete Silke Dammerer und die Gemeindevertreter betonen die Bedeutung der Maßnahme für den Bildungsstandort: Durch die zusätzliche Fläche sollen steigende Schülerzahlen bewältigt und zeitgemäße Lernbedingungen geschaffen werden. Die Kombination aus zusätzlichem Raum und modernen, energieeffizienten Maßnahmen soll langfristig Betriebskosten reduzieren und den Schulstandort stärken.
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Gesamtprojekt | ~5.000.000 € |
| Landesförderung (Schul‑ und Kindergartenfonds) | 888.615 € |
| Waldfonds (Bund) | 324.000 € |
Für Eltern und Schüler im Bezirk Melk bedeutet das Projekt konkret: mehr Klassenräume, zusätzliche Fachräume und eine modernere Ausstattung. Während der Bauphase sind temporäre Einschränkungen im Schulbetrieb möglich; die Gemeinden haben bereits mit der Planung des Innenausbaus begonnen, sodass nach Abschluss der Rohbauarbeiten zügig mit der Fertigstellung der Unterrichtsräume gerechnet werden kann.